Das Abenteuer „Im Tal des Todes“ gehört zu den erfolgreichsten Inszenierungen in der Geschichte der Karl-May-Spiele. Nur zwei Wochen nach dem 200.000. Zuschauer wird am Samstag, 15. August, um 20 Uhr bereits der 300.000. Besucher erwartet. „Wir überspringen die Marke in der 50. Aufführung und somit zwei Vorstellungen früher als im Sommer 2025“, erklärt Ute Thienel, Geschäftsführerin der Kalkberg GmbH. „Wir beteiligen den Gewinner mit einem Cent an jeder bisherigen Eintrittskarte und schenken ihm also 3.000 Euro.“
Bad SegebergWer feiert das schönste Nachbarschaftsfest? So lautet ein Wettbewerb, zu dem die Südstadt-Initiative in diesem Sommer die Bewohner des Stadtteils einlädt. Wer im Juli oder August Nachbarn oder gar die ganze Straße zum gemeinsamen Feiern bringt, kann gewinnen.
Gönnebek Es war die gelungene Überraschung zum Halbjahresabschluss der Plattsnacker: In langsamer Fahrt und ganz in schwarz rollte das Automobil der Marke Ford Typ A auf den Parkplatz am Dörphuus in Gönnebek. Am Steuer des 96 Jahre alten PkwOldtimers saß Besitzer Eckhard Stave aus Bornhöved. „Seit 2011 besitze ich den Tudor-Sedan, Baujahr 1930, den ich nach längerer Restauration zum heutigen Zustand verholfen habe“, sagte Stave. Eckhard Stave ist ein Jugendfreund von Plattsnacker Leiter Werner Stöwer und hatte sofort zugesagt, an dieser Überraschung mitzuwirken. Etliche der 52 Anwesenden Plattsnacker nutzten die Gelegenheit, sich das gut erhaltene Fahrzeug aus der Nähe anzuschauen oder darin Platz zu nehmen. Erstaunen riefen beispielsweise die sehr spartanische, auch technische Innenausstattung, der „Armwinker“ als Fahrtrichtungsanzeiger oder die Lenkung ohne Servounterstützung hervor. Die Günnbeker Plattsnacker gehen in die Sommerpause und starten wieder am 8. September 2026. Informationen zu den Veranstaltungen der Günnbeker Plattsnacker gibt deren Leiter Werner Stöwer unter Telefon 01575 / 2068092. wst
Die Muschel feiert Jubiläum: Wertvolle Hilfe für Familien
Bad Segeberg Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Die Muschel feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Über 40 ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende kamen zu einer gemeinsamen Jubiläumsveranstaltung zusammen. Seit seiner Gründung begleitet der Verein Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen in der Region Segeberg und Lübeck. Für viele Betroffene ist das Angebot zu einer wichtigen Stütze im Alltag geworden. Ins Leben gerufen wurde der Verein Die Muschel von Marlies Borchert, geschäftsführende Gesellschafterin der Segeberger Kliniken Gruppe. Maßgeblich mit aufgebaut und über viele Jahre geprägt wurde der Verein zudem von Uwe Arendt, der die Entwicklung des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes von Beginn an mit großem Engagement begleitet und entscheidend mitgestaltet hat. Sein unermüdlicher Einsatz hat dazu beigetragen, dass sich Die Muschel zu einer festen Anlaufstelle für betroffene Familien in der Region entwickeln konnte. Derzeit kann Uwe Arendt das Jubiläum aus gesundheitlichen Gründen nicht aktiv begleiten. Umso mehr gedachten die Anwesenden während der Jubiläumsveranstaltung seines langjährigen Engagements und wünschten ihm Kraft und Zuversicht für seinen weiteren Weg. „Als wir den Verein gegründet haben, war es mir ein großes Anliegen, Familien in einer extrem belastenden Lebenssituation nicht allein zu lassen“, so Marlies Borchert, erste Vorsitzende des Vereins. „Dass wir heute auf 20 Jahre zurückblicken können und in dieser Zeit so vielen Familien Halt, Entlastung und Begleitung geben durften, erfüllt mich mit großer Dankbarkeit, insbesondere auch gegenüber unseren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“ Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst unterstützt Familien individuell und alltagsnah. Neben der Begleitung der erkrankten Kinder richtet sich ein besonderes Augenmerk auch auf die Geschwisterkinder, für die häufig wenig Zeit bleibt. Gespräche, gemeinsame Aktivitäten und kleine Auszeiten durch geschultes Personal schaffen für sie Raum, eigene Gefühle zu äußern und neue Kraft zu schöpfen. „Unsere Arbeit lebt vom Vertrauen der Familien und vom außergewöhnlichen Engagement unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betont Frau Alexandra Preuße, kommissarische Leiterin Die Muschel. „Jede Familie bringt ihre eigene Geschichte, ihre Sorgen und Hoffnungen mit. Unser Ziel ist es, sie mit viel Einfühlungsvermögen zu begleiten und ihnen Sicherheit und Unterstützung zu bieten – ganz individuell und orientiert an dem, was sie in ihrer jeweiligen Lebenssituation brauchen. Gerade in Zeiten großer Unsicherheit möchten wir verlässlich an ihrer Seite stehen und ihnen das Gefühl geben, nicht allein zu sein.“ In den vergangenen 20 Jahren konnten zahlreiche Familien von der Unterstützung des Vereins profitieren. Das Jubiläum ist daher nicht nur ein Anlass zum Rückblick, sondern auch ein Zeichen für die Bedeutung verlässlicher menschlicher Begleitung in schwierigen Lebensphasen. „Ohne die vielen kleinen und großen Spenden, die Die Muschel seit 20 Jahren unterstützen, und ohne die Menschen, die dahinterstehen, könnte diese wertvolle Arbeit nicht finanziert werden. Dafür möchte ich von Herzen meinen besonderen Dank aussprechen“, so Alexandra Preuße. em
Leezen-Krems I Als Kirsten Dorfmüller vor gut einem Jahr zum ersten Mal bei Ilse Brinckmann klingelte, traf sie auf eine Frau, die ihr ganzes Leben lang alles allein bewältigt hatte – und nun an einem Punkt angekommen war, an dem sie Hilfe annehmen musste. Heute sagt die 86-Jährige aus Krems I: „Mit Frau Dorfmüller kann mir gar nichts mehr passieren.“Gemeinde Leezen ist das Angebot kostenlos. ohe
Bad Segeberg Zum 1. Juli 2026 hat der neu geschaffene Fachdienst Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD) der Kreisverwaltung Segeberg seine Arbeit aufgenommen. Künftig werden alle zentralen Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes unter einer Leitung gebündelt. Dazu gehören der Infektionsschutz und der amtsärztliche Dienst, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, der zahnärztliche Dienst, die Sozialpsychiatrie sowie die Bereiche Prävention, Gesundheitsplanung und Gesundheitsregion.
Westerrade Das Exponat aus dem Museum in Westerrade, nach dem wir in der vergangenen Woche gefragt hatten, ist ein elektrisches Feuerzeug. Zur Verfügung gestellt wurde das Gerät von Werner Klose aus Negernbötel.
Fahrenkrug und Aigre in Frankreich leben seit 40 Jahren eine Partnerschaft
Fahrenkrug Die Partnerschaft der beiden Gemeinden Fahrenkrug und Aigre feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Aigre ist eine kleine Stadt in der Charente in Frankreich. Gegründet 1986 mit dem Ziel der besseren Verständigung zwischen zwei Ländern, stand in diesem Jahr der regelmäßigen Austausch unter dem Motto Demokratie. Mit einer Ankunftsparade der Fahrenkruger Gäste, einer gemeinsam gestalteten Posterausstellung und einem Fahrenkruger Theaterauftritt mit einem Rückblick auf 40 Jahre Partnerschaft im Bezug auf die jeweiligen politischen und gesellschaftlichen Themen wurde diesem Motto ein großer Bereich eingeräumt.
3,23 Meter Naturwunder: Der Sonnenblumen-Riese von Nehms
NehmsEin Holzhaus mitten im Grünen, Vogelgezwitscher, die Nähe zum See und ein Garten, der vor Leben nur so sprüht: Für Maria Nemitz (32), ihren zweijährigen Sohn Diar-Noel und die vierbeinige „Fellnase“ der Familie ist Nehms seit etwas mehr als einem Jahr ihr ganz persönliches Paradies. Hier lebt die kleine Familie im Einklang mit den Jahreszeiten, baut eigenes Gemüse an und verarbeitet die Früchte des Gartens zu hausgemachten Marmeladen und Gelees. Doch diesen Sommer sorgt ein ganz besonderer Gartenbewohner für tägliches Staunen.
Round Table 148 wurde als Tisch des Jahres ausgezeichnet
Bad Segeberg Große Freude bei den Mitgliedern des Round Table 148 Bad Segeberg: Für ihr außerordentliches soziales Engagement und ihren langjährigen Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien wurde der Tisch von Round Table Deutschland zum Tisch des Jahres 2026 gekürt.
Kleiner Eindringling, große Gefahr für den Grebenberg
SEEDORF-BLOMNATH Am Grebenberg bei Blomnath läuft derzeit ein aufwendiger Einsatz gegen eine unscheinbare, aber gefährliche Pflanze. Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein lässt dort das invasive Nadelkraut beseitigen, um wertvolle Amphibiengewässer und seltene Pflanzen dauerhaft zu schützen. Projektleiter Michael Ott und der niederländische Amphibienspezialist Wouter de Vries setzen dabei auf ein Verfahren, das strenge Hygieneregeln mit einer jahrelangen Nachkontrolle verbindet.
Bad Segeberg Nach dem außergewöhnlich großen Zuspruch der Vorträge über die alte Oldesloer Straße, denen fast 1.000 Besucher gefolgt sind, geht die Geschichtsreise nun weiter in die alte Hamburger Straße mit ihren vielen Geschäften, Handwerksbetrieben, Gaststätten, Unternehmen und Besonderheiten. Im Restaurant am Ihlsee von Lutz Frank entführt Bad Segebergs Stadthistoriker Hans-Werner Baurycza in vergangene Zeiten, als in der ganzen Hamburger Straße noch das Leben pulsierte. Da auch dieser Bildervortrag ergänzt mit vielen Geschichten sicher ein großes Interesse bei den Segebergern, aber auch bei Gästen unserer Stadt findet, bietet das Restaurant am Ihlsee bereits jetzt zwei Termine am Mittwoch, 7. Oktober, und am Donnerstag, 22.Oktober, an. Angeboten wird auch wieder das beliebte Holsteiner Buffet. Essen und Vortrag kosten 25 Euro. Das Essen beginnt jeweils um 18 Uhr, ab 19 Uhr geht es dann auf die Zeitreise. Eine rechtzeitige Reservierung direkt im Restaurant unter 0 45 51 / 8 56 08 06 sichert bereits heute einen der begehrten Plätze. em