Das Abenteuer „Im Tal des Todes“ gehört zu den erfolgreichsten Inszenierungen in der Geschichte der Karl-May-Spiele. Nur zwei Wochen nach dem 200.000. Zuschauer wird am Samstag, 15. August, um 20 Uhr bereits der 300.000. Besucher erwartet. „Wir überspringen die Marke in der 50. Aufführung und somit zwei Vorstellungen früher als im Sommer 2025“, erklärt Ute Thienel, Geschäftsführerin der Kalkberg GmbH. „Wir beteiligen den Gewinner mit einem Cent an jeder bisherigen Eintrittskarte und schenken ihm also 3.000 Euro.“
Die Muschel feiert Jubiläum: Wertvolle Hilfe für Familien
Bad Segeberg Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Die Muschel feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Über 40 ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende kamen zu einer gemeinsamen Jubiläumsveranstaltung zusammen. Seit seiner Gründung begleitet der Verein Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen in der Region Segeberg und Lübeck. Für viele Betroffene ist das Angebot zu einer wichtigen Stütze im Alltag geworden. Ins Leben gerufen wurde der Verein Die Muschel von Marlies Borchert, geschäftsführende Gesellschafterin der Segeberger Kliniken Gruppe. Maßgeblich mit aufgebaut und über viele Jahre geprägt wurde der Verein zudem von Uwe Arendt, der die Entwicklung des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes von Beginn an mit großem Engagement begleitet und entscheidend mitgestaltet hat. Sein unermüdlicher Einsatz hat dazu beigetragen, dass sich Die Muschel zu einer festen Anlaufstelle für betroffene Familien in der Region entwickeln konnte. Derzeit kann Uwe Arendt das Jubiläum aus gesundheitlichen Gründen nicht aktiv begleiten. Umso mehr gedachten die Anwesenden während der Jubiläumsveranstaltung seines langjährigen Engagements und wünschten ihm Kraft und Zuversicht für seinen weiteren Weg. „Als wir den Verein gegründet haben, war es mir ein großes Anliegen, Familien in einer extrem belastenden Lebenssituation nicht allein zu lassen“, so Marlies Borchert, erste Vorsitzende des Vereins. „Dass wir heute auf 20 Jahre zurückblicken können und in dieser Zeit so vielen Familien Halt, Entlastung und Begleitung geben durften, erfüllt mich mit großer Dankbarkeit, insbesondere auch gegenüber unseren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“ Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst unterstützt Familien individuell und alltagsnah. Neben der Begleitung der erkrankten Kinder richtet sich ein besonderes Augenmerk auch auf die Geschwisterkinder, für die häufig wenig Zeit bleibt. Gespräche, gemeinsame Aktivitäten und kleine Auszeiten durch geschultes Personal schaffen für sie Raum, eigene Gefühle zu äußern und neue Kraft zu schöpfen. „Unsere Arbeit lebt vom Vertrauen der Familien und vom außergewöhnlichen Engagement unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betont Frau Alexandra Preuße, kommissarische Leiterin Die Muschel. „Jede Familie bringt ihre eigene Geschichte, ihre Sorgen und Hoffnungen mit. Unser Ziel ist es, sie mit viel Einfühlungsvermögen zu begleiten und ihnen Sicherheit und Unterstützung zu bieten – ganz individuell und orientiert an dem, was sie in ihrer jeweiligen Lebenssituation brauchen. Gerade in Zeiten großer Unsicherheit möchten wir verlässlich an ihrer Seite stehen und ihnen das Gefühl geben, nicht allein zu sein.“ In den vergangenen 20 Jahren konnten zahlreiche Familien von der Unterstützung des Vereins profitieren. Das Jubiläum ist daher nicht nur ein Anlass zum Rückblick, sondern auch ein Zeichen für die Bedeutung verlässlicher menschlicher Begleitung in schwierigen Lebensphasen. „Ohne die vielen kleinen und großen Spenden, die Die Muschel seit 20 Jahren unterstützen, und ohne die Menschen, die dahinterstehen, könnte diese wertvolle Arbeit nicht finanziert werden. Dafür möchte ich von Herzen meinen besonderen Dank aussprechen“, so Alexandra Preuße. em
Beim Pferdefest des Nordens erleben die Zuschauer ein buntes Programm.Foto: Stefan Stuhr
von Dirk Marquardt0
Bundespferdefestival auf der Rennkoppel
Das Pferdefest des Nordens lädt am Sonnabend, 8., und Sonntag, 9. August, zu einem fröhlichen Wochenende mit vielen Reitpferde- und Ponyrassen nach Bad Segeberg ein.