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von prakti kant

Wege-Zweckverband bietet vielseitige und sichere Ausbildungsplätze

Zwei Personen in orangefarbener Kleidung mit einem blauen Fass.

Bad Segeberg Kaum ein anderer Betrieb in der Region bietet so viele verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten wie der Wege-Zweckverband (WZV). In Umwelt- und Technikberufen, Fahrzeug- und Maschinenberufen, Informatik- und Technikberufen sowie im Bereich Bau- und Infrastrukturberufe bietet der WZV Berufsausbildungen an. Selbst ein Studium im Bauingenieurwesen ist hier möglich.
Tina Ohliger und Lukas Wittkopf haben sich für die Ausbildung zum Umwelttechnologen für Kreislauf- und Abfallwirtschaft entschieden. „Das ist ein total vielfältiger Beruf“, schwärmt Lukas Wittkopf. Für den 26-Jährigen ist es bereits die zweite Berufsausbildung. Er ist gelernter Tankwart. „Ich habe eine neue Herausforderung gesucht, einen Beruf, in dem ich etwas erreichen kann“, erzählt Lukas Wittkopf.
Auch für Tina Ohliger ist es die zweite Ausbildung. Sie ist Fachkraft für Lebensmitteltechnik. Im Internet hat sie nach einem nachhaltigen und sicheren Job gesucht und ist auf die Ausbildung beim WZV gestoßen. Sie schätzt die Vorteile einer Anstellung im öffentlichen Dienst. „Die Arbeitszeiten sind hier top“, sagt sie. Als Umwelttechnologin für Kreislauf- und Abfallwirtschaft hat sie beim WZV einen sehr abwechslungsreichen Job. Mal nimmt sie Proben von Schadstoffen und analysiert diese, mal hebt sie mit ihrem Kollegen schwere Waschmaschinen in den Container und dann fährt sie mit dem Radlader Container über den Wertstoffhof.
„Hier wächst man über sich hinaus und entwickelt sich weiter“, meint Lukas Wittkopf. Während seiner Ausbildung beim WZV hat er Einblicke in viele Bereiche des Entsorgungsunternehmens bekommen. In den ersten Wochen ist er auf einem hochmodernen Kanalspüler mitgefahren. Die Technik des Kanalreinigungsfahrzeugs hat ihn begeistert.
Mikel Bruhn ist im dritten Lehrjahr als Fachkraft für Abwassertechnik. Heute heißt sein Ausbildungsberuf Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung. 72 Abwasseranlagen betreut der WZV im Kreis Segeberg. Zudem ist er für die Klärteichanlagen in den Gemeinden Seedorf, Kisdorf, Tensfeld und Sülfeld zuständig. Mikel Bruhn ist zu Kontrollen im Kreisgebiet unterwegs und untersucht die Proben im Labor.
Aktuell sucht der WZV Auszubildende als Berufskraftfahrer, als Kraftfahrzeugmechatroniker für Nutzfahrzeugtechnik, Umwelttechnologen für Abwasserbewirtschaftung sowie Umwelttechnologen für Kreislauf- und Abfallwirtschaft.
Umwelttechnologen für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (ehemals Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft) sorgen für die fachgerechte Entsorgung, Sortierung und Wiederaufbereitung von Abfällen aus Haushalten und Gewerbe. Sie bedienen moderne Recyclinganlagen, überwachen Stoffströme, führen Logistikprozesse durch und führen gefährliche Abfälle sicher in den Kreislauf zurück.
Umwelttechnologen für Abwasserbewirtschaftung reinigen und überwachen technische Anlagen in Klärwerken und Kanalnetzen, steuern Prozesse der mechanischen, biologischen und chemischen Abwasserreinigung, führen Qualitätskontrollen durch und kümmern sich um Wartung und Instandhaltung von Pumpen, Leitungen und anderen Systemen, um die nachhaltige Rückführung von gereinigtem Wasser und die effiziente Schlammverwertung zu gewährleisten.
Die Kraftfahrzeugmechatroniker warten und setzen die Fahrzeuge des WZV-Fuhrparks instand.
Außerdem bietet der WZV eine Stelle für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) an. Oft entscheiden sich Absolventen des FÖJ später für eine Ausbildung beim WZV.
„Wir übernehmen fast alle Auszubildenden“, sagt Julia Büttner, die Leiterin der Organisationsentwicklung. Bewerber und Bewerberinnen sollten während der Ausbildungszeit das 18. Lebensjahr erreichen. Das ist wichtig, da in den meisten Berufen der Führerscheinerwerb zur Ausbildung gehört.
„Wir bieten allen Ausbildungsplatzinteressenten einen Probetag an“, sagt Julia Büttner. Auch Praktika sind beim WZV möglich. ohe