Modehaus bleibt in Bad Segeberg: Aus M&H wird D&H
Bad SegebergGute Nachrichten für Bad Segeberg als Einkaufsstadt: In der Fußgängerzone bleibt das große Modehaus ein Anziehungspunkt für alle Kundinnen und Kunden. Michael Hänchen und Helda Herrmann, den Inhabern von M&H, ist es gelungen, mit Eva und Markus Johannsen ihre Nachfolge zu regeln. Die Inhaber des Modehauses Düsenberg & Harms in Winsen übernehmen das Geschäft zum 1. Januar 2027. Aus M&H wird dann D&H.
„Wir sind überglücklich, dass wir das Ehepaar Johannsen gewinnen konnten und so Bad Segeberg ein Modehaus erhalten bleibt. Sie passen perfekt hierher“, freuten sich Michael Hänchen und Helda Herrmann sehr, als sie die Übernahme bekannt gaben. Vor sechs Wochen war der Kontakt über einen langjährigen gemeinsamen Lieferanten zustande gekommen. Die Einigung folgte schnell. „Jetzt können wir nach 50 Berufsjahren beruhigt in den Ruhestand gehen“, sagte Michael Hänchen, der im Jahr 2015 das Modehaus Schwager in Bad Segeberg übernommen hatte. Hänchen und Hermann haben ihre Planungen angepasst und werden bis zum 31. Dezember 2026 weitermachen.
Auch die Besitzer der Immobilie in der Kirchstraße, die Familien Jansen und Baumeister, sind sehr zufrieden. „Das ist klasse, so haben wir uns das gewünscht. Das passt sehr gut zu uns und der Stadt“, sagte Kirsten Baumeister.
In den vergangenen Wochen war viel spekuliert worden, was mit M&H passiert. Mit dem Familienunternehmen aus Winsen wird es auf den 1.300 Quadratmetern Verkaufsfläche weiterhin ein attraktives und vielfältiges Angebot an Damen- und Herrenmode geben. Auch auf neue Marken kann sich die Bad Segeberger Kundschaft freuen. „Wir haben schon länger nach einem Standort für eine zweite Filiale geschaut“, sagt Eva Johannsen. Das Winsener Familienunternehmen wurde 1910 gegründet und bietet mit den 44 Mitarbeitern im Haupthaus auf 2.100 Quadratmetern Damen-, Herren- und Kindermode und seit 2021 in der Filiale Moods auf 120 Quadratmetern Young Fashion für Damen.
In Bad Segeberg wird D&H alle 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen. Beide Belegschaften sollen zu einem Team zusammenwachsen. „Uns ist der Mensch wichtig“, sagt Eva Johannsen, die sich mit ihren Mann Markus auch im Unternehmerverein Wir für Segeberg engagieren möchte. „Die Innenstadt von Bad Segeberg hat uns sehr begeistert. Es besteht eine attraktive Handelsstruktur mit den Karl-May-Spielen als Publikumsmagneten ganz in der Nähe. Die Frequenz ist großartig“, sagt Eva Johannsen. mq