Aus dem Geschäftsleben

Minitore fördern Spielspaß bei Nachwuchskickern

von Gerald Henseler

Jan Köber von der Sparkasse Südholstein (v.re.) übergab die Minitore an Yannick Meier vom SV Eintracht Segeberg. Mit ihm freuen sich Klaus Albrecht und David Lehwald vom Schleswig-Holsteinischen Fußballverband.Foto: hfr

Neumünster (em). Neue Spielformen im Kinderfußball nehmen Fahrt auf. In der G-Jugend wird im Wettbewerbsformat „3 gegen 3“ gekickt, außerdem kann auch in der F-Jugend bereits auf das neue Modell umgestiegen werden.

Die Fußballverbände empfehlen dieses Modell, da die Kinder losgelöst von taktischen Zwängen mit vielen kleinen Aktionen in ihrer Individualität gefördert werden. Denn das Spielen mit dem Ball am Fuß und das Erzielen von Toren sind die zentralen Gründe, warum so viele Kinder und Jugendliche Freude am Fußball haben. Die neuen Spielformen sollen allen Kindern auf dem Platz so häufig wie möglich die Chance geben, den Ball selbst am Fuß zu haben, eigene Aktionen zu erleben, Tore zu erzielen und so persönliche Erfolgserlebnisse zu sammeln.

Durch die kleineren Teams und das Spielen auf mehreren kleineren Feldern parallel werden mehr Tore benötigt. Hier springt jetzt die Sparkasse Südholstein ein. Sie finanziert in ihrem Geschäftsgebiet 24 Minitore für sechs Vereine. Je vier Tore erhalten der SV Eintracht Segeberg, der TuS Stuvenborn-Sievershütten, der FC Torpedo 76 Neumünster, der PSV Union Neumünster von 1973, der Kummerfelder SV und der SV Hörnerkirchen.

„Der Sport erfüllt eine wichtige Funktion in unserer Gesellschaft und speziell für Kinder und Jugendliche. Durch die neue Spielform werden die Jüngsten ganz besonders gefördert. Außerdem werden so wichtigen Werte wie Fairness, Teamgeist und das Miteinander gestärkt. Deshalb unterstützen wir hier sehr gerne“, erklärt Jan Köber, der sich um das gesellschaftliche Engagement der Sparkasse Südholstein kümmert.

In den neuen Spielformen im Kinderfußball enthalten sind weiterhin die Regeln der Fair Play Liga, die von der Provinzial Versicherung präsentiert werden. So wird ohne Schiedsrichter:in gespielt, die Trainer:innen greifen lediglich bei Uneinigkeiten ein. Zudem halten die Zuschauer:innen 15 Meter Abstand zu den Spielfeldern, sodass die Kinder alleine und ohne Anleitung und Anweisungen von außen Fußball spielen.

Diesen Beitrag teilen:

Zurück