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von Dirk Marquardt

Lebenshilfe eröffnet Tagesförderstätte: HyggeWerk ist mitten in Bad Segeberg

Personen schneiden ein rotes Band in einem Büro durch.

Bad SegebergEine bessere Lage konnte sich Sylvia Johannsen kaum wünschen. Im Herzen der Stadt hat die Lebenshilfe in Bad Segeberg eine neue Tagesförderstätte eröffnet. Das HyggeWerk in der Fußgängerzone (Hamburger Straße 14) bietet künftig zwölf Menschen mit verschiedenen Behinderungen individuelle Förderung, Betreuung und eine strukturierte Tagesgestaltung.
„Das HyggeWerk ist mitten in der Stadt mit einem wunderbaren Blick auf die Fußgängerzone“, sagt Sylvia Johannsen, die Geschäftsführerin der Lebenshilfe Bad Segeberg und Umgebung. Damit sorge die barrierefreie Tagesförderstätte für mehr Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen. „Sie stehen leider immer noch zu oft am Rande der Gesellschaft“, sagt Johannsen. Aber im HyggeWerk sei das durch seine zentrale Lage nicht der Fall. Der Begriff Hygge kommt aus dem Dänischen und umschreibt ein Gefühl, das Wohlbefinden, Gemütlichkeit und das Gute im Leben ausdrücken soll.
Das HyggeWerk wurde seit einem Jahr geplant und umgebaut. Es bietet auf rund 300 Quadratmetern mehrere Gruppen- und Gemeinschaftsräume, einen Ruheraum, ein Büro und sanitäre Einrichtungen. Seit Anfang Februar werden die ersten drei Menschen mit Behinderung von dem sechsköpfigen Team um Leiterin Heike Laack betreut – jeweils montags bis freitags von 7.45 bis 15.45 Uhr. Sie werden vom Fahrdienst der Lebenshilfe abgeholt und auch wieder nach Hause gefahren. Bis zum Herbst soll die Anzahl der betreuten Menschen auf zwölf steigen. „In den ersten beiden Monaten hat sich hier schon viel entwickelt“, sagt Heike Laack, die mit ihrem Team das Betreuungskonzept entwickelt hat.
„Hier ist Begegnung und Teilhabe möglich – mitten in der Stadt. So kann man sich zeigen, wie man ist“, freut sich die Mutter eines jungen Mannes, der sich im HyggeWerk sichtlich wohl fühlt, über die neue Tagesförderstätte.
Interessenten für eine Betreuung im HyggeWerk erhalten bei Heike Laack weitere Informationen (E-Mail laack@lebenshilfe-se.de). mq