In einer starken Gemeinschaft zum Abitur an der RHS
TrappenkampFür die fünfte Klasse hat die Richard-Hallmann-Schule (RHS) seit Jahren immer mehr Anmeldungen als freie Plätze. „Unsere Schule genießt einen guten Ruf – in den letzten Jahren mussten wir daher auch immer wieder Schülerinnen und Schüler ablehnen“, bedauert Schulleiterin Renate Holfter. Viele Schülerinnen und Schüler verlassen die Gemeinschaftsschule nach der neunten oder zehnten Klasse. In der Oberstufe sind an der Richard-Hallmann-Schule daher immer Plätze frei.
Warum es sich für Schülerinnen und Schüler lohnt, nach der zehnten Klasse an die Richard-Hallmann-Schule zu wechseln, weiß Oberstufenleiterin Dr. Julia Iser. Sie hat an mehreren Schulen unterrichtet und kommt ins Schwärmen, wenn sie über die gute digitale Ausstattung der Richard-Hallmann-Schule spricht. „Unsere Lehrkräfte stellen sich Herausforderungen wie der Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI)“, sagt sie. Doch das ist nicht allein, was den Charme der Oberstufe an der RHS ausmacht. „Wir kümmern uns um jede einzelne Schülerin und jeden einzelnen Schüler“, betont Julia Iser. Alle bekommen die Möglichkeit, sich einzubringen.
Die Oberstufe an der RHS ist eine starke Gemeinschaft. Schon vor den Sommerferien, noch während des zehnten Schuljahres, treffen sich Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler ein erstes Mal. Nach den Sommerferien startet die Kennenlernphase bei Freizeitaktivitäten am Mözener See. Beim Paddeln, Wandern und anderen Aktivitäten lernen sich alle in ungezwungener Atmosphäre kennen. Das schafft die Basis für ein harmonisches Miteinander.
„Wir holen die Schülerinnen und Schüler auch bei der Qualitätssicherung und bei Innovationen mit ins Boot“, sagt Renate Holfter. Das führt zu einem hohen Innovationspotenzial der Schule. „Wir probieren Vorschläge aus. Was sich bewährt, bleibt. So haben wir Unterrichtsformen entwickelt, die die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler stärken und Raum für das Lernen nach eigenen Interessen lassen“, erklärt die Schulleiterin.
Die RHS ist eine Erasmus+-Schule. Das ermöglicht Schülerinnen und Schülern unter anderem, Praktika im europäischen Ausland zu absolvieren. Bei geowissenschaftlichen Wettbewerben haben die Schülerinnen und Schüler beachtliche Erfolge erzielt. Stark ist auch das Sportprofil der RHS. „Unsere Schule ist im Sportbereich sehr gut ausgestattet“, sagt Jannis Brockhaus. Er ist Vertrauenslehrkraft und im engen Austausch mit dem SV-Team. Brockhaus freut sich besonders darüber, dass die Schule ab April die neue Dreifeldsporthalle der Gemeinde mitnutzen kann.
Die Oberstufe der RHS zeichnet sich außerdem durch fächerübergreifenden Unterricht und den Besuch außerschulischer Lernorte wie Theatern, Forschungslaboren oder Sportveranstaltungen aus. In einigen Bereichen übernehmen ältere Schülerinnen und Schüler Verantwortung für die Jüngeren. So trainieren Oberstufenschülerinnen und -schüler Jüngere im Floorball.
Vor den Abiturprüfungen bietet die RHS eine gezielte Vorbereitung an. Als Kick-off für die heiße Phase bezeichnet Renate Holfter diese viertägige Intensivschulung. Dabei bereiten die Lehrkräfte jede Schülerin und jeden Schüler persönlich auf die Prüfungen vor. Diese erfolgen – wie an Gymnasien – nach den Vorgaben des Zentralabiturs.
Bei einem Tag der offenen Tür haben Eltern sowie Schülerinnen und Schüler am Freitag, dem 20. Februar, die Möglichkeit, sich vor Ort an der Richard-Hallmann-Schule zu informieren. Von 16 bis 19 Uhr beantworten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte in einem speziellen Raum Fragen zur Oberstufe. ohe