Aus dem Geschäftsleben

Elektro Domakowski feiert 25-jähriges Betriebsjubiläum

von Gerald Henseler

Kurt und Annette Domakowski (v.v.li.) feiern mit ihrem Team Sven Mähl, Hanno Enghardt und Torge Buhmann (v.li.) das 25-jährige Betriebsjubiläum der Firma Elektro Domakowski. Foto: ohe

Trappenkamp (ohe). Die Firma Elektro Domakowski in Trappenkamp (Kieler Straße 7) feierte am Donnerstag ihr 25-jähriges Bestehen. Schon als Schüler begeisterte sich Kurt Domakowski für den Beruf des Elektrikers.  „Ich hatte in der Realschule Bornhöved bereits ab der siebten Klasse Physik und Chemie, was heute leider erst ab der neunten oder zehnten Klasse gelehrt wird“, sagt Kurt Domakowski. Das sei zu spät, um die Grundlagen für einen technischen Beruf zu schaffen“, meint der Elektrikermeister.

Kurt Domakowski erlernte den Beruf des Elektroinstallateurs und Energieanlagenelektronikers. Anschließend war er bei der Nato in Brüssel beschäftigt und setzte dort Crypto-Geräte instand. Nach den vier Jahren in Brüssel setzte Kurt Domakowski seine berufliche Karriere bei der Bundeswehr fort. Acht Jahre lang war er mit der Instandsetzung des komplexen Waffensystems Gepard (Radartechnik und Feuerleitrechner) betraut. „Während meiner Bundeswehrzeit machte ich parallel eine Ausbildung zum Industriemeister Elektrotechnik/Nachrichtentechnik“, erzählt Kurt Domakowski. Nach der Bundeswehrzeit besuchte Kurt Domakowski die Techniker-Schule und schloss die Weiterbildung als staatlich geprüfter Techniker für Energietechnik und Prozessautomatisierung erfolgreich ab. Seine Meisterprüfung legte Kurt Domakowski im Juni 1997 vor der Handwerkskammer Lübeck ab.

Gemeinsam mit seiner Frau Annette beschloss Kurt Domakowski sich selbstständig zu machen. Annette Domakowski ist Elektrofachverkäuferin.  Am 4. August 1997 ließen sie ihr Unternehmen in die Handwerksrolle der Handwerkskammer Lübeck eintragen. Das private Eigenheim mit Garage war zunächst der Betriebssitz. „Wir haben die Elektrogeräte auf der Terrasse repariert“, erinnert sich Kurt Domakowski. Auto und Kinderfahrräder hatten in der Garage keinen Platz mehr, da diese als Lager diente.

Schon 1995 kauften Kurt und Annette Domakowski das heutige Betriebsgrundstück an der Kieler Straße.  „Dort stand früher ein Terrassen-Café, das bei einem Brand explodierte“, erinnert sich Kurt Domakowski. 1999 stellte er den Bauantrag für ein Wohn- und Geschäftshaus. „Wir haben zunächst die Resttrümmer beseitigt und begannen 2000 mit dem Bau des Hauses“, sagt Kurt Domakoswki. Mit 180 Gästen feierten Annette und Kurt Domakowski das Richtfest ihres Haueses mit dem heutigen Laden.

Am 4. Januar 2001 eröffneten sie das Ladengeschäft. Auf einer Fläche von 220 Quadratmetern bietet Elektro Domakowski seither ausgewählte Geräte der Marken Miele, Siemens, Bosch und Liebherr sowie Kleingeräte der führenden Markenhersteller. Seit 2003 gehören der Hermes Paketshop und die Agentur für den Verkauf von Nordbrief-Briefmarken mit einem Briefkasten vor dem Ladengeschäft mit zum Angebot. 2009 erweiterte Annette Domokowski das Sortiment um Wolle, Nadeln und Handarbeitszubehör.

Im Elektrobereich führt die Firma Elektro Domakowski Reparaturen, Wartungsarbeiten, Elektroinstallationen bei Neubauten und Renovierungsarbeiten wie zum Beispiel bei Planungen neuer Küchen aus. „Wir führen auch einen E-Check für das Gebäude oder E-Geräte durch“, sagt Kurt Domakowski. Defekte Elektrokleingeräte wie Kaffeemaschinen oder Wasserkocher können Kunden bei Elektro Domakowski zur Entsorgung abgeben. Der Handwerksbetrieb ist beim Anschluss von Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken das Bindeglied zwischen Betreiber und der SH-Netz AG.

„Da das Ladengeschäft immer besser angenommen wurde, haben wir unser Team erweitert“, sagt Kurt Domakowski. Neben Kurt und Annette Domakowski arbeiten heute der Elektromeister Torge Buhmann und die Gesellen Sven Mähl und Hanno Enghardt in dem Unternehmen.

Elektro Domakowski ist seit 1997 ein Betrieb der Elektroinnung Segeberg. Kurt Domakowski ist seit 20 Jahren Obermeister der Innung. Er ist zudem für die Abnahme der Gesellenabschlussprüfungen des Elektrikernachwuchses auf der Arbeitgeberseite zuständig. Seit sieben Jahren gehört er dem Vorstand der Kreishandwerkerschaft Mittelholstein an.

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