Autokraft lässt zehn Elektro-Busse für ein besseres Klima fahren

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von Dirk Marquardt

Autokraft lässt zehn Elektro-Busse für ein besseres Klima fahren

Autokraft hat in Bad Segeberg zehn E-Busse in Betrieb genommen. Landrat Jan Peter Schröder (v.li.), Claudius Mozer (VHH), Daniel Marx und Sven Babbe (Autokraft Bad Segeberg), nahmen die
Autokraft hat in Bad Segeberg zehn E-Busse in Betrieb genommen. Landrat Jan Peter Schröder (v.li.), Claudius Mozer (VHH), Daniel Marx und Sven Babbe (Autokraft Bad Segeberg), nahmen die

Bad Segeberg (em). Umweltfreundlich und emissionsfrei soll die Flotte von Autokraft im Kreis Segeberg künftig sein. Der Anfang ist geschafft, denn ab sofort sind zehn Elektro-Busse in Bad Segeberg im Einsatz. Angetrieben werden sie mit 100-prozentigem Ökostrom.

Die barrierefreien Niederflur-Fahrzeuge entsprechen den neuesten Anforderungen. Sie verfügen über USB-Anschlüsse an allen Sitzplätzen, ausgewiesene Plätze für mobilitätseingeschränkte Menschen, offene Sondernutzungsflächen für Rollstuhl, Kinderwagen, E-Scooter und Fahrrad, beleuchtete Haltewunschtaster mit Blindenschrift, Vollklimatisierung, Videoüberwachung, kostenloses W-LAN und Abbiegeassistent. „Da ist an alles gedacht“, sagte Daniel Marx, Sprecher der Geschäftsführung von Autokraft, bei der Präsentation der E-Busse auf dem Bad Segeberger Betriebshof im Tulpenweg. Segebergs Landrat Jan Peter Schröder betonte, dass solch ein Komfort dafür sorge, dass die Leute stärker den ÖPNV nutzen. Bis 2032 sollen alle Fahrzeuge im Verkehrsverbund Südholstein klimaneutral unterwegs sein. „Die nächsten zehn E-Busse kommen wahrscheinlich 2025“, sagt Claudius Mozer vom Verkehrsverbund Hamburg-Holstein (VHH).

Das alles hat seinen Preis, denn ein Bus des chinesischen Herstellers BYD kostet 500.000 Euro, doppelt so teuer wie ein Bus mit Dieselantrieb. Dazu kommen die Investitionen in die Infrastruktur. Am Betriebshof von Autokraft in Bad Segeberg sind zehn Ladepunkte an fünf Säulen installiert worden. Damit können die Busse schnell aufgeladen werden. Rund 250 Kilometer ist die Reichweite. „Da müssen wir uns jetzt rantasten“, sagt Sven Babbe, Autokraft-Niederlassungsleiter in Bad Segeberg. Die E-Busse werden auf den Hauptlinien und dem Schulbusverkehr eingesetzt. Damit die E-Busse in Bad Segeberg auch gewartet werden können, ist dort die Werkstatt ausgestattet worden.

Gefördert werden die Mehrkosten durch die Anschaffung von E-Bussen vom Bund (80 Prozent), der Rest wird vom Kreis Segeberg übernommen. Die Infrastruktur wird vom Land unterstützt (50 Prozent).


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