Vocoder-Ensemble begeisterte mehr als 300 Zuschauer in St. Marien
Bad Segeberg. Ein großer Benefizabend mit Konzert und Auktion lieferte der Tafelstiftung Schleswig-Holstein-Hamburg einen beachtlichen Nettoerlös von 35.000 Euro. Mit dem Benefizkonzert in der Segeberger Marienkirche bedankte sich der Förderverein Marienkirche für die allgemeine Hilfe beim zurückliegenden Orgelneubau und unterstützte zugleich die Tafelstiftung Schleswig-Holstein-Hamburg.
Initiator und Sponsor des herausragenden Events war Professor Asmus J. Hintz. Das mehrfach preisgekrönte Hamburger A-cappella-Ensemble Vocoder begeisterte die rund 300 Zuhörer mit Crossing Bridges – Grenzenlose Klänge und RSH-Chefkorrespondent Carsten Kock führte ohne Gage gekonnt durchs Programm. „Es war mir ein Herzenswunsch, mit anspruchsvoller Musik ein Zeichen der Solidarität zu setzen“, sagte Prof. Asmus J. Hintz.
Auktionator Carsten Kock versteigerte in einem Programmpunkt des Abends vier historische, mit Blattgold veredelte Turmuhrziffern aus dem Jahr 1865 sowie ein Privatkonzert in der Marienkirche von Kirchenmusikdirektor Andreas Maurer-Büntjen an der neuen Winterhalter-Orgel. Er entlockte den Gästen gute Gebote, was sich in 3.070 Euro Auktionsgewinn niederschlug.
Mit tosendem Applaus und raumfüllenden Jubelrufen verabschiedete das Auditorium das sechsköpfige A-cappella-Ensemble. Der Vorstandsvorsitzende der Tafelstiftung, Konsul Bernd Jorkisch, dankte allen Mitwirkenden und überreichte eine Dankesurkunde an Prof. Asmus J. Hintz. „Wir erlebten einen sehr erfolgreichen Benefizabend und verschafften dem von Humanität, Nachhaltigkeit und Teilhabe getragenen Tafelwesen die verdiente Aufmerksamkeit“, resümierte Jorkisch dankbar. em