Ukraine-Konvoi ist wieder unterwegs
Blunk. Aus vielen Gesprächen, Fahrzeugspenden, Spendenzusagen und zahlreichen Stunden ehrenamtlicher Arbeit wurde jetzt ein konkreter Hilfskonvoi: Die Vorbereitungen für den nächsten Ukraine-Transport des Rotary Clubs Segeberg sind abgeschlossen.
In Blunk wurde das letzte der acht für den Transport vorgesehenen Fahrzeuge offiziell übergeben. Damit stand der aktuelle Fahrzeugbestand des Konvois. Vom Feuerwehrfahrzeug über einen Unimog des Katastrophenschutzes bis hin zur Drehleiter aus Eichenau reicht die Palette der Fahrzeuge.
Auch das Fahrerteam ist komplett. Zwölf Fahrer haben sich bereit erklärt, die Fahrzeuge persönlich zu überführen. Zu ihnen gehört auch der Segeberger Landrat Jan Peter Schröder.
„Für mich ist das ein besonderes Signal“, sagte Hans-Peter Goldnick vom Rotary Club Segeberg. „Wir brauchen nicht nur Fahrzeuge und Geld. Wir brauchen Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und die Hilfe persönlich dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird.“
Der Konvoi ist seit gestern bis Sonntag, 25. Oktober, unterwegs. Bis dahin wurden die Fahrzeuge in Alt Erfrade zusammengeführt und auf Herz und Nieren geprüft. Ölstände, Kühlmittel, Reifen, Beleuchtung, Batterien und weitere technische Funktionen wurden kontrolliert. Anschließend wurden die Fahrzeuge vollgetankt und den Fahrern fest zugeordnet.
Parallel wurden Fahrzeugpapiere, Zollunterlagen, Kennzeichen, Route, Hotels, Grenzabfertigung und die Übergabe an die Partner in der Ukraine vorbereitet.
Bereits 13 Feuerwehr-, Rettungs- und Einsatzfahrzeuge wurden in den vergangenen Jahren in die Ukraine gebracht. Anfang September folgte ein weiterer Transport mit 19 Paletten Hilfsgütern und zwei Krankenhausbetten im Wert von rund 22.000 Euro.
Die Ukraine-Hilfe des Rotary Clubs Segeberg verfolgt drei Ziele: Konkrete Hilfe vor Ort, die Ukraine in Deutschland im Bewusstsein zu halten und den Menschen in der Ukraine zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind. em