Trappenkamper eröffneten ihre neue Dreifeldsporthalle feierlich
Trappenkamp. Den 1. April wählte Bürgermeister Harald Krille nicht zufällig für die Eröffnung der Dreifeldsporthalle in der Hermannstädter Straße. An diesem Tag feierte die Gemeinde Trappenkamp ihren 70. Geburtstag – und das beste Geburtstagsgeschenk machte sie sich mit der Halle selbst. Das heißt: Nicht ganz. Das 8,5 Millionen Euro teure Projekt unterstützte der Bund mit 3,37 Millionen Euro, das Land Schleswig-Holstein mit 674.000 Euro.
Die Dreifeldsporthalle schließt eine Lücke in der Sportinfrastruktur und setzt neue Maßstäbe für den Schul- und Vereinssport in der Region.
Wo vor Kurzem noch Baumaschinen das Bild prägten, steht heute ein moderner Sportkomplex, der bereits von Weitem signalisiert: Trappenkamp investiert in die Zukunft. Zur feierlichen Eröffnung erschienen neben zahlreichen Gästen aus Sport und Gesellschaft auch prominente Vertreter der Politik, um diesen Kraftakt für die 5.000-Einwohner-Gemeinde zu würdigen.
Bürgermeister Harald Krille ließ in seiner Eröffnungsrede den steinigen Weg von der ersten Planung bis zur Fertigstellung Revue passieren. Für ihn ist die Halle mehr als nur ein Zweckbau; Sie ist ein Versprechen an die Jugend und die Vereine. In seiner Ansprache betonte er die gemeinschaftliche Leistung: „Dieser Neubau ist das Fundament für ein lebendiges Miteinander in Trappenkamp. Wir haben hier nicht nur Beton und Holz verbaut, sondern Raum für Träume, Teamgeist und die Gesundheit unserer Bürger geschaffen – ein Projekt, das weit über unsere Gemeindegrenzen hinausstrahlt.“
Dass die Halle realisiert werden konnte, ist auch der massiven Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein zu verdanken. Staatssekretär Dr. Sönke Schulz, der zur Einweihung angereist war, unterstrich in seinem Grußwort die strategische Bedeutung der Investition. Er hob hervor, dass Trappenkamp mit diesem Bau eine Vorreiterrolle im ländlichen Raum einnimmt:
„Trappenkamp beweist eindrucksvoll, wie moderne Infrastruktur den ländlichen Raum stärken kann. Diese Halle ist ein Leuchtturmprojekt für den Sport im Norden, das zeigt, was möglich ist, wenn Gemeinde und Land Hand in Hand an der Zukunft unserer Sportlandschaft arbeiten“, erklärte Dr. Sönke Schulz in seinem Grußwort.
Mit der Inbetriebnahme endet für die Richard-Hallmann-Schule und den TV Trappenkamp eine lange Zeit der Improvisation. Die neue Halle bietet nicht nur Platz für den regulären Schulsport, sondern ist auch für den Punktspielbetrieb auf Landesebene bestens gerüstet.
Mit dem symbolischen Zerschneiden des roten Bandes durch Krille und Schulz wurde der Sportbetrieb offiziell freigegeben.
Bei einem Tag der offenen Tür haben alle am Sonnabend, 18. April, von 11 bis 13 Uhr die Möglichkeit, die neue Halle in Augenschein zu nehmen. Bürgermeister Harald Krille wird die Besucher persönlich durch die Halle führen und die Besonderheiten erklären. Die Architektur erlaubt eine spätere Erweiterung um ein viertes Feld. Modernste energetische Standards sorgen für einen klimafreundlichen Betrieb. Inklusion wurde von der Kabine bis zur Tribüne konsequent mitgeplant. ohe