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von Gerald Henseler

Trappenkamp zeigt praktische Wege zum Klimaschutz

Vier Personen vor zwei Info-Ständen in einem Raum.

Trappenkamp. Zahlreiche Interessierte nutzten den Klimaspaziergang der Klimaschutz-Arbeitsgemeinschaft Trappenkamp, um sich über die Folgen des Klimawandels und mögliche Schutzmaßnahmen zu informieren. Aus Anlass des 70-jährigen Gemeindegeburtstages führte der rund ein Kilometer lange Rundgang von der Richard-Hallmann-Schule durch den Ort.
Beate Oedekoven von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein erläuterte an mehreren Stationen, wie sich Starkregen, Hitze und Dürre bereits heute in Schleswig-Holstein auswirken. Sie stellte zugleich Maßnahmen vor, mit denen sich Grundstücke und Gebäude besser gegen die Folgen des Klimawandels schützen lassen. Fachleute der Gemeinde beantworteten zusätzlich Fragen der Teilnehmenden. Für Abwechslung sorgten Quizfragen und kleine Experimente, bei denen sich die Gäste aktiv beteiligten. Im Neubaugebiet Große Heide zeigte ein Hausbesitzer, wie er einen früheren Schottergarten in einen blühenden Vorgarten umgestaltet hat, der inzwischen zahlreichen Insekten Nahrung bietet.
Schülerinnen und Schüler der Richard-Hallmann-Schule informierten über die Photovoltaikanlage der Schule sowie über das Projekt einer Fahrradgarage. Ingo Eitelbach, Leiter der Gemeindewerke, stellte die kommunale Wärmeplanung vor und erläuterte, dass auch das Waldschwimmbad mit Fernwärme versorgt wird.
Ute Schramm-Ehmke von der Klimaschutz-Arbeitsgemeinschaft zog eine positive Bilanz. Der Spaziergang habe gezeigt, dass Klimaschutz mit vielen kleinen Maßnahmen vor der eigenen Haustür beginnen könne und sich Information und praktisches Handeln sinnvoll verbinden ließen. ohe