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von Dirk Marquardt

SV Todesfelde: Nur noch ein Sieg bis zum DFB-Pokal

Fußballteam feiert vor einem Restaurant am See.

TodesfeldeZwei Titel haben sich die Fußballer des SV Todesfelde schon gesichert. Nach dem letzten Oberliga-Heimspiel gegen den Heider SV, das die Blau-Gelben mit 2:0 für sich entschieden, erhielt das Team von Trainer Björn Sörensen den Meisterwimpel überreicht. Und in Kiel feierte das Team im Januar den Gewinn des Hallen-Masters. Der dritte Pokal sollte eigentlich am Himmelfahrtstag folgen. Doch im Endspiel des Segeberger Kreispokals gab es in Schackendorf eine überraschende Niederlage. Gegen den Oberligarivalen Kaltenkirchener TS setzte es eine 1:2-Pleite.
Der SV Todesfelde hat aber noch zwei Mal die Chance, die Saison sportlich zu krönen. Zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte stehen die SVT-Fußballer am Sonnabend, 23. Mai, um 11.30 Uhr im Endspiel des SHFV-Lotto-Pokals gegen den 1. FC Phönix Lübeck. Und am Sonnabend, 30. Mai, beginnt die Aufstiegsrunde zur Regionalliga, in die der SVT zurückkehren möchte (siehen unten).
Bei der Finale-Premiere im Landespokal im Jahr 2020 schaffte der SV Todesfelde die Sensation und schlug den VfB Lübeck mit 3:2. Lohn war der Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals. Dort unterlag man im eigenen Stadion dem Zweitligisten VfL Osnabrück nur knapp mit 0:1.
Vor zwei Jahren gelang zum zweiten Mal der Sprung ins Pokalendspiel des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes. Regionalligist 1. FC Phönix Lübeck erwies sich als zu stark und siegte 3:1 im Todesfelder Joda-Sportpark. Phönix zog anschließend das große Los im DFB-Pokal und verlor vor mehr als 50.000 Zuschauern im Volksparkstadion gegen Borussia Dortmund mit 1:4.
Jetzt steht für die blau-gelben Kicker das dritte Finale auf Landesebene an und erneut heißt der Gegner 1. FC Phönix Lübeck. Der SV Todesfelde buchte den Platz im Finale mit einem überzeugenden 2:0-Erfolg gegen den VfB Lübeck im ausverkauften Joda-Sportpark. Phönix zog mit einem Sieg im Elfmeterschießen beim SV Eichede ins Endspiel ein.
Für die Partie gegen  Phönix gibt es noch wenige Restkarten. Mehr als 1.500 Zuschauer werden das Spiel verfolgen. Eigens dafür wird am Sonnabend eine LED-Bande aufgebaut. „Damit können sich Werbepartner noch besser präsentieren“, sagt Heiko Spiering, Geschäftsführer beim SV Todesfelde. Mehrere Kamerapodeste müssen für den übertragenden NDR aufgebaut werden.„In den DFB-Pokal einzuziehen, das ist für jeden im Verein ein Traum“, sagt Heiko Spiering. Die Außenseiterchance sei vorhanden, wenn man ähnlich fokussiert wie im Halbfinalerfolg gegen den VfB Lübeck zur Werke gehe. Mehr als 40 Helferinnen und Helfer in verschiedenen Funktionen werden beim Finale für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Organisiert wird das sportliche Großereignis von Heiko Spiering, Timo Gothmann und Jan Gerken. Heiko Spiering ist optimistisch. „Das letzte Saisonspiel beim SV Eichede war richtig gut. Immerhin haben wir in den letzten sieben Spielen in der Oberliga kein Gegentor gefangen“, betont er, wie wichtig eine stabile Defensive ist – sie soll die Grundlage bilden für einen erneuten Pokaltriumph.  mq