Spendenparlament macht Kinderheim Stipsdorf mobil

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von Dirk Marquardt

Spendenparlament macht Kinderheim Stipsdorf mobil

Vier Gokarts und vier Twister für das Kinderheim Stipsdorf: Wolfgang Harder (li.), Meinhild Scholze (4.v.li.) und Barbara Koop-Lehmann (re.) vom Segeberger Spendenparlament überreichten Tim Wienke und Birte König-Kunde die Spaßfahrzeuge.Foto: mq

Stipsdorf (mq). Das Segeberger Spendenparlament kümmert sich bis zu 30 Mal im Jahr um Menschen in Notlagen. Kurzfristig entscheidet ein Gremium, wie diese Hilfe aussehen soll. „Meist sind es Beträge bis zu 300 Euro, die den Empfängern schnell helfen“, sagt die Vorsitzende Barbara Koop-Lehmann. Auch Projekte, die Notlagen verhindern helfen oder Teilhabe am Leben ermöglichen, werden unterstützt.

Als sie einen Anruf von der Sozialpädagogin Birte König-Kunde vom Kinderheim Stipsdorf erhielt, war klar, dass ein kleiner Betrag bei der Anschaffung von Gokarts nicht viel hilft. „Denn wenn welche angeschafft werden, dann gleich mehrere, damit viele Kinder mit ihnen fahren können“, sagt Barbara Koop-Lehmann. 3.500 Euro bewilligte das Spendenparlament für dieses Projekt. Von dem Geld wurden vier Gokarts und Anhänger sowie vier sogenannte Twister gekauft. Diese innovativen Fahrzeuge verlangen vollen Körpereinsatz und werden durch das Hin- und Herbewegen der Füße vorwärtsbewegt.

„Ich bin schon seit 30 Jahren dabei und habe immer wieder daran gedacht, dass es schön wäre, Gokarts zu haben“, sagt Birte König-Kunde. Das Fahren bringe allen Kindern und Jugendlichen Spaß und fördere die Bewegung an der frischen Luft. „Die Fahrzeuge erfreuen sich extrem großer Beliebtbeit“, freut sich Bereichsleiter Tim Wienke über die großzügige Spende. Im Kinderheim Stipsdorf leben 50 Kinder und Jugendliche von sechs bis 18 Jahren.

Seit seinem Bestehen hat das Spendenparlament mehr als 100.00 Euro an Spenden ausgeschüttet. Mitglieder zahlen einen Mindestbeitrag von 60 Euro im Jahr, dazu kommen zusätzlich Geldbeträge aus Spenden. Zwei Mal im Jahr tagt das Parlament, dort wird über größere Projekte entschieden. Die Gelder gehen an Empfänger in Bad Segeberg und  Wahlstedt sowie in Orte der Ämter Leezen und Trave-Land. Weitere Infos erhält man im Internet unter www.segeberger-spendenparlament.de.


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