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von prakti kant

Rückkehr in den Lokschuppen

Vier Männer stehen in einem Wald und blicken ernst.

Bad SegebergEin besonderes Konzert bringt am Sonnabend, 7. März, mehrere Generationen der Segeberger Musikszene im Lokschuppen zusammen. Initiiert wurde der Abend von Mirco Weidtmann, der im Kreis Segeberg aufgewachsen ist und nach mehreren Jahren in norddeutschen Städten in seine Heimat zurückgekehrt ist.
In den vergangenen Jahren sammelte Weidtmann Erfahrungen in unterschiedlichen Musikszenerien und möchte nun zur Belebung der Segeberger Kulturlandschaft beitragen. Gemeinsam mit dem Lokschuppen e.V. organisiert er ein Konzert, bei dem mehrere Bands auftreten, deren musikalische Wurzeln in Bad Segeberg liegen und die eng mit dem Lokschuppen verbunden sind. Viele der beteiligten Musiker sind inzwischen in anderen Städten Norddeutschlands aktiv und kehren für diesen Abend an ihre frühere Wirkungsstätte zurück.
Das Konzert versteht sich als musikalische Rückbesinnung auf die gemeinsame Basis. Der Lokschuppen diente über viele Jahre hinweg als Proberaum und Treffpunkt für zahlreiche Musikschaffende und prägt die lokale Szene bis heute.
Musikalisch zeigt sich der Abend bewusst vielseitig. Die Band Milchwald bewegt sich im Bereich experimenteller Drone- und Metal-Klänge. Das Heinrich Manöver verbindet deutschsprachigen HipHop mit einer Liveband. Skepsis, die Band von Mirco Weidtmann, steht für eine facettenreiche Metal-Ausrichtung. Holzwäg ergänzt das Programm mit Punk zwischen Dadaismus und künstlerisch verarbeiteter Gesellschaftskritik.
Mit dem Konzert soll nicht nur ein Wiedersehen alter Weggefährten ermöglicht, sondern auch ein Zeichen für die lebendige und generationenübergreifende Musikszene in Bad Segeberg gesetzt werden.  ohe