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Premierenwochenende für Jubiläumsbesucher

Gruppe vor Banner 'Im Tal des Todes', Bad Segeberg.

Bad Segeberg. Winnetous Abenteuer in Mexiko begeistert das Publikum. Bei den Karl-May-Spielen herrscht große Freude, dass die rasante Inszenierung „Im Tal des Todes“ derart gut bei den Zuschauern ankommt. Am Freitagnachmittag wurde bereits der 100.000. Besucher begrüßt: Michael Herrmann aus Bargteheide. Die Marke wurde in der 19. Aufführung übersprungen und damit eine Vorstellung früher als 2025.
Solch eine Begrüßung hatte Michael Herrmann nicht erwartet – und gleich drei Generationen wurden so richtig überrascht. Als der 55-Jährige nach einem gemütlichen Wildwest-Imbiss mit Sohn Nils (15), Tochter Janne (13) und Mutter Christel (80) durch den Eingang des Freilichttheaters schlenderte, stand ihm plötzlich Karl-May-Chefin Ute Thienel gegenüber und begrüßte ihn als 100.000. Besucher von „Im Tal des Todes“. Die Geschäftsführerin verriet, dass es dafür einen Preis gibt, den man sich für Geld nicht kaufen kann: Ein ganz besonderes Karl-May-Wochenende im Juni 2027 für die ganze Familie. Dazu gehören Ehrenplätze für die Premiere von „Unter Geiern – Der Geist des Llano Estacado“, der Besuch der anschließenden Premierenfeier mit dem kompletten Ensemble, ein exklusiver Blick hinter die Kulissen mit privater Autogrammstunde sowie zwei Übernachtungen im Vitalia Seehotel samt mehrgängigem Dinner. Die Kalkberg GmbH trägt auch die Fahrtkosten.
Als Produktions- und Spielleiter Stefan Tietgen per Lautsprecherdurchsage den 100.000. Besucher vorstellte, gab es donnernden Applaus. „Ich habe noch nie was Großes gewonnen“, erzählte der staunende Gewinner. Morgens hatte Mutter Christel noch in der Zeitung gelesen, dass am Kalkberg der Jubiläumsgast erwartet wird. „Das wäre ja was!“, hatte sie sich gedacht – und so kam es dann tatsächlich. Michael Herrmann ist seit Kindertagen ein begeisterter Zuschauer der Karl-May-Spiele und teilt dieses Erlebnis nun seit Jahren mit seinen eigenen Kindern. Auch Mutter Christel hat bereits so manchen Ausflug in den Wilden Westen unternommen. „Ich bin schon als Großmutter mit anderen Großmüttern hier gewesen“, erzählte sie.
Für die Karl-May-Spiele Bad Segeberg entwickelt sich die Saison 2026 wieder sehr erfreulich. „Wir bekommen von unseren Gästen und auch von den Medien sehr positive Rückmeldungen zur Inszenierung“, sagt Geschäftsführerin Ute Thienel, „und am Ende vieler Vorstellungen wird das Ensemble mit Standing Ovations gefeiert. Wir haben offenbar mit unserem Abenteuer in Mexiko den Nerv der Zuschauer getroffen. Darüber freue ich mich zusammen mit dem gesamten Team. Das Publikum spürt die Spielfreude aller Mitwirkenden bis hinauf in die allerletzte Reihe.“ em