Philipp Frank zum Standesbeamten bestellt: Hochzeiten im Torhaus sind beliebt

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von Gerald Henseler

Philipp Frank zum Standesbeamten bestellt: Hochzeiten im Torhaus sind beliebt

30 Paare wird Philipp Frank in diesem Jahr im Seedorfer Torhaus trauen.

Seedorf (ohe). Wenn Bettina Wulff am Schnapszahldatum 22. 2.22 ein Paar im Seedorfer Torhaus traut, dann ist Philipp Frank noch einmal als stiller Beobachter dabei. Am 1. April übernimmt Seedorfs Bürgermeister erstmals selbst die Beurkundungen eines Ehegelöbnisses in dem Seedorfer Torhaus. Nach einem Lehrgang hat Bad Segebergs Bürgermeister Toni Köppen seinen Seedorfer Amtskollegen offiziell zum Standesbeamten bestellt.

Das romantische Ambiente des Torhauses im Stil der niederländischen Spätrenaissance ist bei Brautpaaren beliebt. Schon jetzt hat Philipp Frank 30 Anmeldungen von Brautpaaren, die in diesem Jahr in Seedorf heiraten möchten. „Gefragt sind besonders Termine am Freitag oder Sonnabend von Mai bis September“, sagt Frank.  Jedes zweite Wochenende ist damit für den ehrenamtlichen Bürgermeister schon verplant. Viel mehr will Frank nicht annehmen. Er ist selbstständig als Immobilienmakler tätig und möchte auch Zeit mit seiner Familie verbringen.

Schon Philipp Franks Großvater Manfred Frank traute im Seedorfer Torhaus Eheleute. „Damals war Seedorf noch eine amtsfreie Gemeinde“, erklärt Frank. Bis zu 60 Trauungen führte Manfred Frank in Spitzenzeiten durch. Seine Nachfolger Horst Schramm und Gerd Lentföhr hatten ähnlich viele Trauungen. Die benachbarten Gastronomiebetriebe machten Hochzeiten im Torhaus noch beliebter.

Vor der Eheschließung trifft sich Philipp Frank in der Regel zwei Mal mit  den Brautpaaren. Für die Trauzeremonie plant er mit Vor- und Nachbereitung  drei Stunden  ein. Für größere Gesellschaften mit bis zu 60 Personen wird der ehemalige Rittersaal des Torhauses zum Trauzimmer umgestaltet.  Brautpaare können dann zwischen dem bekannten Trauzimmer und dem größeren Rittersaal wählen.


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