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Neue Rettungswache in Stuvenborn

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Das erste diensthabende Team in Stuvenborn, Notfallsanitäter Jan Bergemann (li.) und Rettungssanitäter Jan Thies, absolvierten den ersten Einsatz um 9.05 Uhr. Es handelte sich um einen Krankentransport.Foto: Foto: RKiSH

Stuvenborn (em). Mit Beginn der zweiten Januarwoche startet der Betrieb eines Außenstandortes der Rettungswache Henstedt-Ulzburg in Stuvenborn. Ab sofort wird in der Hauptstraße ein Rettungswagen (RTW) rund um die Uhr in Dienst genommen, der innerhalb der zwölfminütigen Hilfsfrist die Notfallversorgung im Kreis Segeberg optimieren wird.

„Die bestmögliche notfallmedizinische Versorgung der Menschen in unseren Einsatzgebieten ist unser hoher Anspruch“, beschreibt RKiSH-Geschäftsführer Michael Reis die Etablierung der neuen Wache. „Wir optimieren mit der Stationierung des RTW in Stuvenborn die Struktur der Rettungswachenverteilung im gesamten Kreis Segeberg.“

Besetzt wird das Fahrzeug, wie alle Rettungsmittel der RKiSH, entsprechend den Anforderungen aus dem schleswig-holsteinischen Rettungsdienstgesetz (SHRDG) mit mindestens einem Notfallsanitäter und einem Rettungssanitäter.

Zukünftig ist ein gemeinsamer Neubau zusammen mit der Gemeinde Stuvenborn und der örtlichen Feuerwehr geplant. Bis zur Fertigstellung ist die Rettungswache übergangsweise in zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses der 900 Einwohner zählenden Gemeinde untergebracht, in der alle erforderlichen Räumlichkeiten für den Dienstbetrieb geschaffen wurden. Von dort rücken die Rettungsfachkräfte für Einsätze in die Gemeinden Bark, Fredesdorf, Groß Niendorf, Hartenholm, Heidmühlen, Hüttblek, Itzstedt, Kisdorf, Nahe, Oering, Seth, Sievershütten, Struvenhütten, Sülfeld, Stuvenborn und Todesfelde aus.

Der Standort in Stuvenborn wird mit der Rettungswache Henstedt-Ulzburg einen organisatorischen Wachenverbund bilden und ist die insgesamt neunte Wache im Kreis Segeberg. Das Personal wird aus der Bemessung der Rettungswachen  Henstedt-Ulzburg gestellt, so dass für Stuvenborn keine eigene Personalvorhaltung besteht.

Disponiert wird der Stuvenborner RTW von der Kooperativen Regionalleitstelle West in Elmshorn, die seit April 2021 für die Notrufannahme im ganzen Kreis Segeberg zuständig ist.

Weitere Rettungswachen im Kreis Segeberg gibt es zurzeit in:

•  
Bad Segeberg inklusive
Notarztstandort;

•  Rickling;

•  Seedorf-Berlin;

•  Bornhöved;

•  
Henstedt-Ulzburg
inklusive Notarztstandort;

•  Bad Bramstedt;

•  
Kaltenkirchen
inklusive Notarztstandort;

•  
Norderstedt inklusive
Notarztstandort.

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