Nachfrage nach Bauland im Kreis Segeberg weiter hoch

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von Katja Lassen

Nachfrage nach Bauland im Kreis Segeberg weiter hoch

Kreis Segeberg (kf). Ist beim Bauboom die Spitze des Eisbergs jetzt erreicht oder durch steigende Zinsen, ausgelastete Handwerker, Materialmangel und steigender Energiepreise sogar schon überschritten? Droht der Traum vom Eigenheim jetzt für viele Familien zu platzen?

Ungebremst hoch sei im Kreis Segeberg die Nachfrage nach Bauland, wie Robert Tschuschke von der Online Redaktion der Pressestelle des Kreises Segeberg auf Nachfrage wissen ließ. Noch wirke sich die steigende Inflationsrate und der Ukraine-Krieg nicht messbar auf das Baugeschehen aus. Die Zahl der Bauanträge liege mit 646 im ersten Halbjahr nur leicht unter dem Vorjahresniveau. Am häufigsten würden Bauanträge für Terrassenüberdachungen, Wintergärten, Stellplatzüberdachungen (Carports), Einfamilienhäuser, Doppelhäuser und Reihenhäuser gestellt.

Der großen Nachfrage steht ein Mangel an Baulandflächen gegenüber. Es gäbe keine Region im Kreis Segeberg, in der das Baulandangebot als hoch bezeichnet werden könne, so Robert Tschuschke. Besonders brisant sei die Lage in den Zentralorten, die sich aufgrund der guten Nahversorgung und Infrastruktur großer Beliebtheit erfreuten.

Wenig Bauland und große Nachfrage nach Wohnraum, das ruft nach großen Bauprojekten mit Etagenwohnungen unter Berücksichtigung des sozialen Wohnungsbaus. Dem gegenüber steht der Traum vom Eigenheim mit Garten, den sich gerade auch junge Familien, auch im Hinblick auf ihre Altersversorgung, gern realisieren würden. Doch wird nicht nur die Finanzierung dieses Traums wohl immer schwieriger.


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