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Nach über vier Jahrzehnten Thorsten Luckow verabschiedet sich

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Bad Segeberg (em). Nach rund 42 Jahren bei der  Kreisverwaltung hat Landrat Jan Peter Schröder jetzt Thorsten Luckow in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet. Endgültig wird Luckow, der zuletzt im „Büro für Chancengleichheit und Vielfalt

Bad Segeberg (em). Nach rund 42 Jahren bei der  Kreisverwaltung hat Landrat Jan Peter Schröder jetzt Thorsten Luckow in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet. Endgültig wird Luckow, der zuletzt im „Büro für Chancengleichheit und Vielfalt“ tätig war, am 30. Juni 2024 aus dem Dienst des Kreises Segeberg ausscheiden.

Nach Ende seiner Ausbildung zum Verwaltungsangestellten bei der Stadt Bad Oldesloe im Sommer 1980 wechselte der gebürtige Bad Oldesloer kurz darauf zur Zulassungsstelle des Kreises Segeberg, wo er als IT-Supervisor (zuständig für die Verwaltung eines Computernetzwerks) tätig war und sich um die dortige Kfz-Fachanwendung kümmerte. Zur damaligen Zeit war es nach München das bundesweit zweite entwickelte Zulassungsverfahren dieser Art.

1982 machte der heute 62-Jährige eine Ausbildung zum Organisationsprogrammierer, bevor er im Dezember 1983 ins Hauptamt versetzt wurde. Dort kümmerte er sich 15 Jahre lang um den stetig steigenden Einsatz von Technik. Luckow entwickelte das Kfz-Verfahren fort und programmierte neue Fachanwendungen wie zum Beispiel das Führerscheinverfahren.

1995 bis 1998 absolvierte Thorsten Luckow neben seiner Tätigkeit beim Kreis ein Fernstudium in Betriebswirtschaftslehre.

Im Februar 1995 wurde er Leiter der Datenverarbeitungsgruppe. Im September 1998 wurde Thorsten Luckow Fachdienstleiter des Informations- und Kommunikationsmanagement. Unter seiner Leitung wurde das erste interne Netzwerk (LAN) aufgebaut, das Kreisnetz mit der Anbindung aller Außenstellen und der kreisangehörigen Kommunen entstand, Fachanwendungen in allen Fachdiensten wurden beschafft und alle Arbeitsplätze wurden mit moderner IT ausgestattet.

Zusätzlich betätigte sich Luckow in vielen Arbeitsgruppen auf Landes- und Bundesebene. Hier wurden Ideen und Verfahren für E-Government entwickelt, wie zum Beispiel ein Geoinformationssystem oder die Vorläufer des heutigen iKFZ. Der Kreis Segeberg hat dafür einige Preise im Bereich E-Government erhalten. Luckow selbst durfte seine Kenntnisse mit anderen Fachkolleg*innen sogar im Silicon Valley vertiefen.

Innerhalb der kommunalen Familie war er Mitglied und lange auch Sprecher für die IT-Leiter*innen in Richtung Land, Landkreistag und IT-Dienstleister in Schleswig-Holstein. Neben dem Einsatz der Informationstechnologie (IT) war Thorsten Luckow auch einige Jahre in der Kreisverwaltung für die Organisation zuständig (Stellenbemessung und Stellenbewertung).

Nach überstandener Krankheit berief Landrat Schröder Thorsten Luckow zum Leiter der Stabsstelle „Büro für Chancengleichheit und Vielfalt“ im September 2016. Dieses Büro ist in dieser Art einmalig in Schleswig-Holstein. Die Themen Integration, Migration und Inklusion werden dabei unter der Berücksichtigung der Fachthemen Gesundheit, Bildung, Jugend und Soziales übergreifend betrachtet und zusammengebracht. Durch seine offene Art, seine Aufgeschlossenheit und mit Hilfe seines vernetzten Denkens konnte Luckow das Büro kreisweit bekannt machen und die Arbeit in den Netzwerken mit Ehren- und Hauptamtlichen in gemeinsamen Projekten voranbringen. Zum Abschluss seiner Tätigkeit war es gelungen, mit Partnern eine hohe Fördersumme für Inklusionsprojekte zu gewinnen.

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