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Mammobil macht Station in Bad Segeberg

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Das Mammobil kommt nach Bad Segeberg und macht mehrere Wochen Station auf dem Parkplatz von Möbel Kraft.

Bad Segeberg (em). Rund 10,5 Millionen Frauen im Alter zwischen 50 und 70 Jahren  können an dem Brustkrebs-Früherkennungs-Programm teilnehmen und sich alle zwei Jahre untersuchen lassen. Im Raum Östliches Schleswig-Holstein haben das inzwischen rund 214.000 Frauen getan.
Bereits zum fünften Mal können teilnahmeberechtigte Frauen der Region die wohnortnahe Untersuchung in der mobilen Röntgeneinheit – dem so genannten Mammobil – an dem bekannten Standort auf dem Parkplatz der Firma Möbel Kraft in Bad Segeberg (Ziegelstraße 1) nutzen. Das Mammobil steht dort von Montag, 6. Februar, bis voraussichtlich Dienstag, 4. April.
An diesem Standort werden alle Frauen der Altersgruppe zwischen 50 und 69 Jahren, die im Bereich der Postleitzahlen 23719, 23795, 23813, 23815, 23816, 23818, 23820, 23821, 23823, 23824, 23826, 23827, 23829, 23845, 24326, 24598 und 24626 ansässig sind, eingeladen.
Für die Anfertigung der Röntgenaufnahme werden digitale Mammographiesysteme der neuesten Generation verwendet, welche eine Optimierung der Bildqualität und eine Minimierung der Strahlendosis gewährleisten.
Die eingeladenen Frauen werden von speziell geschulten Mitarbeiterinnen geröntgt. Im Anschluss werden die Röntgenaufnahmen von zwei erfahrenen, besonders qualifizierten Ärzten beurteilt. Die Befundmitteilung an die Frauen erfolgt in circa sieben bis zehnWerktagen. Mit Einverständnis der Frauen werden behandelnde Ärzte informiert.
Bei den meisten Frauen ist allein durch die Mammographie eine Brustkrebserkrankung bei unauffälliger Bildgebung mit hoher Wahrscheinlichkeit auszu­schließen. Nur bei sechs Prozent der Frauen sind Zusatzuntersuchungen erforderlich. Durch ergänzende Röntgenaufnahmen, eine klinische Untersuchung, eventuell Ultraschall sowie manchmal auch die Entnahme von Gewebeproben in lokaler Betäubung, ist bei den meisten Frauen die Auflösung einer primär unklaren mammographischen Struktur als gutartig zu erzielen. Nur bei sehr wenigen Frauen wird eine Krebserkrankung diagnostiziert.
Weitere Informationen erhält man im Internet auf der Webseite www.mamma-screening-sh.de.

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