Malerhandwerk wirbt mit Mal was Echtes für Nachwuchs

Redakteure vom Dienst

Sie haben eine interessante Geschichte? Kontaktieren Sie unsere Redakteure vom Dienst.

Gerald Henseler
Tel. 04551 - 99 00-30
Fax 04551 - 99 00-33
E-Mail

Dirk Marquardt
Tel. 04551 - 99 00-31
Fax 04551 - 99 00-33
E-Mail

von Gerald Henseler

Malerhandwerk wirbt mit Mal was Echtes für Nachwuchs

Mit ihrer live gestalteten Außenwerbung bei Rewe in Bad Segeberg unter dem Motto „Mal was Echtes!“ warben Fachlehrer Ole Püschmann und die Auszubildenden Svenja Rohr, Ole Thalmann, Celina Berghaus, Justin Steinke, Julius Hümpel und Muzamil Maikhel (v.li.)

Bad Segeberg (kf). „Mal was Echtes“ heißt die Aktion des Landesinnungsverbands des Maler- und Lackiererhandwerks Schleswig-Holstein und der regionalen Maler- und Lackiererinnungen, bei der Auszubildende an insgesamt elf Standorten im Land Großflächenplakate gestalten, um so für Nachwuchs im Maler- und Lackiererhandwerk zu werben.

„Auch die Maler- und Lackiererinnung im Kreis Segeberg beteiligte sich mit Auszubildenden verschiedener Innungsbetriebe aus erstem bis dritten Lehrjahr (Lj.)an dieser landesweiten Aktion, die ähnlich auch schon in anderen Bundesländern erfolgreich durchgeführt wurde“, so Janina Finger von der Kreishandwerkerschaft Mittelholstein. Unter Anleitung des Fachlehrers Farbtechnik am BBZ in Bad Segeberg, Ole Püschmann, übertrugen Svenja Rohr, Justin Steinke, Muzamil Maikhel (alle 3. Lehrjahr), Ole Thalmann, Celina Berghaus (beide 2.) und Julius Hümpel (1.) die Farben blau, rot und gelb in abgestufter Form in Anlehnung an das Maler- und Lackiererwappen auf eine Außenwerbefläche, die die Firma Ströer beim Rewe-Markt Kurhausstraße 2 in Bad Segeberg dafür kostenlos zur Verfügung stellte.

Als Hingucker wurde Glitzerfarbe verwendet, die nach dem Live-Anstrich noch freigerieben werden musste, damit Bindemittel entfernt wird. „Sonst glitzert es nicht“, so Püschmann.

Den Auszubildenden war der Spaß an der Aktion durchaus anzumerken. Sie haben sich durchaus bewusst für die Ausbildung im Maler- und Lackiererhandwerk entschieden und werben gern dafür. „Man kann kreativ sein und mit Farben arbeiten und sieht am Ende, was man geschafft hat“, sagt Svenja Rohr, die sich nicht scheut, sich auch mal schmutzig zu machen. „Ich mag Handwerk und die vielen Möglichkeiten, die sich einem damit bieten“, so die 18-Jährige, die nicht ausschließt, später ihren Meistertitel zu machen. „Weitere Möglichkeiten liegen in einer Selbstständigkeit oder als Berufsschullehrer“, weiß auch Julius Hümpel die Ausbildung zu schätzen. Der 15-jährige Auszubildende schätzt die Kreativität und die Unabhängigkeit des Malerberufs, der in seiner Familie schon Tradition hat. „Dieser eignet sich auch für unausgelastete Menschen wie mich. Es wird nie langweilig, man malt mit Farben, gestaltet Böden, verlegt Teppiche und dämmt Fassaden. Außerdem hat man Kontakt zu Kunden und anderen Gewerken und braucht kein Fitnessstudio“, wirbt er für die dreijährige Ausbildung. Getreu dem Motto: „Mal was Echtes!“


Zurück