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von Gerald Henseler

Leezen stellt die Weichen für die Zukunft

Leezen Auf dem ehemaligen Gelände des Landhandels an der Raiffeisenstraße soll in den kommenden Jahren ein neues Quartier entstehen. „Das wird ein Mammutprojekt“, sagt Bürgermeister Ulrich Schulz. Rund sieben Jahre beschäftigten sich Gemeindevertretung und Verwaltung mit den Plänen und führten Gespräche mit den Eigentümern. Nun nimmt das Vorhaben konkrete Formen an.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem Bau einer Seniorenwohnanlage. „Betreutes Wohnen ist stark nachgefragt“, erklärt Schulz. Bislang verfügt Leezen lediglich über eine kleine Einrichtung dieser Art. Nach Einschätzung der Gemeinde reicht das Angebot längst nicht mehr aus.
Noch in diesem Jahr soll zudem der Bau einer neuen Kindertagesstätte beginnen. In einem Architektenwettbewerb setzte sich das Berliner Büro Bingo Havel Heinsohn & Resch gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten Olaf Staak durch. Der Entwurf sieht zwei Krippengruppen sowie eine Gruppe für Kinder ab drei Jahren vor. Darüber hinaus bleibt Platz für eine spätere Erweiterung um einen weiteren Gruppenraum. Träger der Einrichtung wird erneut die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde.
„Unser Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der wirtschaftlich und funktional ist und zugleich Raum für Gemeinschaft bietet“, betont Schulz.
Auf dem rund 4,5 Hektar großen Areal plant die Gemeinde weitere Bauprojekte. Zwischen   der künftigen Kita und der Straße Lindhof soll ein Wohnblock entstehen. Damit will Leezen zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum schaffen. „Wir hoffen dabei auf Fördermittel“, sagt der Bürgermeister.
Langfristig sieht der Entwicklungsplan außerdem Flächen für Doppel- und Einfamilienhäuser vor. Die konkrete Ausgestaltung steht allerdings noch nicht fest.
Für die Gemeinde spricht auch die zentrale Lage des Baugebiets. „Von hier aus ist alles fußläufig zu erreichen“, sagt Schulz. Die neue Kita und die Seniorenwohnanlage sollen an ein Fernwärmenetz angeschlossen werden. Genutzt werden sollen die Abwärme der örtlichen Meierei sowie die Energie einer Biogasanlage. Auch private Bauherren könnten ihre Gebäude an das Netz anschließen. Einen Anschlusszwang schließt die Gemeinde jedoch aus.
Mit dem Fernwärmekonzept hat Leezen bereits gute Erfahrungen gesammelt. Schon heute werden die Häuser im Budörp, der Gasthof Teegen, die Schule und ein Kindergarten auf diese Weise mit Wärme versorgt.  ohe

Rewe baut modernen Markt

Leezen Kaum war der Penny-Markt im Oktober vergangenen Jahres eröffnet, da rückten die Bagger an und rissen den in die Jahre gekommenen Rewe-Markt ab. Mittlerweile sind die Konturen des Neubaus bereits zu erkennen.
Auf einer Verkaufsfläche von 1.800 Quadratmetern entsteht ein moderner Rewe-Markt mit Getränkeabteilung. Die Neueröffnung ist für das Frühjahr 2027 geplant.
Die Parkplatzfläche soll nicht nur Kunden, sondern auch Anwohnern und Besuchern zur Verfügung stehen. Dauerparker sind jedoch nicht erwünscht. ohe