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von Gerald Henseler

Karl-May-Spiele erwarten 400.000 Besucher

Zum sechsten Mal in der Geschichte und in Folge gelingt es den Karl-May-Spielen, die Marke von 400.000 Zuschauern zu übertreffen. Der 400.000. Besucher von „Im Tal des Todes“ wird am Donnerstag um 20 Uhr erwartet. „Wir beteiligen ihn mit einem Cent an jeder Eintrittskarte“, erklärt Geschäftsführerin Ute Thienel. „Er kann sich über 400.000 Cent freuen – also über 4.000 Euro!“ Der Geldgewinn wird von Bürgermeister Toni Köppen überreicht.

Das Beste: Für den Donnerstagabend gibt es noch freie Plätze, so dass jeder die Chance hat, die 4.000 Euro zu gewinnen. Außerdem sind die Abendvorstellungen in der Endphase der Saison unter Fans sehr begehrt. Wegen der früh einsetzenden Dunkelheit kommen Feuereffekte und Lichtstimmungen besonders gut zur Geltung. Für die Nachmittagsvorstellungen am Donnerstag, Freitag und Samstag gibt es auch noch genügend zusammenhängende Plätze in den nummerierten Bereichen.

Sollte eine Aufführung bis auf wenige Einzelplätze ausgebucht sein, gibt es noch den unnummerierten Block F, in dem mehrere Personen zusammensitzen können. Für diesen Bereich werden Tickets ausschließlich telefonisch (01805/952111) sowie an der Tages- beziehungsweise Abendkasse zu einem sehr günstigen Preis (Erwachsene: 21,50 Euro / Kinder: 19,50 Euro) verkauft.

Prominente Hauptdarsteller sind Alexander Klaws („Winnetou“), Isabel Varell („Señorita Miranda“), Florian Fitz („Roulin“) und Heinrich Schafmeister („Sir John Raffley“). Weitere spielen Bastian Semm („Old Shatterhand“), Joshy Peters („Eiserner Pfeil“), Sascha Hödl („Juanito Alfarez“), Dirc Simpson („Sam Hawkens“), Alexis Kara

(„Don Fernando“), Fabian Monasterios („Martin von Adlerhorst“) und Inés Cihal („Paloma Nakana“). Die Saison endet am Sonntag, 6. September.

Der Jubiläumsgast der Saison 2026 kommt zur 67. Aufführung und damit eine Vorstellung später als im Vorjahr. Die veränderte Lage der Sommerferien hat den größten Ansturm am Kalkberg nach vorn verschoben. Im Vorjahr erstreckten sich die Ferien bis zum Saisonende, diesmal endeten sie schon drei Wochen früher. „Unser Team freut sich, dass die Besucherzahlen wieder auf einem sehr hohen Niveau liegen“, sagt Ute Thienel. „Vor allem aber genießt es das Ensemble, die begeisterten Reaktionen unserer Gäste zu erleben – und das nach jeder einzelnen Vorstellung.“