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von Dirk Marquardt

Goldene Fledermäuse für die besten Kurzfilme

Zwei Männer halten Glastrophäen in einem Saal.
Jochen Saggau (li.) und Fred Freitag vom Verein Segeberger Ackerkino laden zum ersten Kurzfilmfestival ein. Am 24. Oktober werden im Bürgersaal drei Goldene Fledermäuse vergeben. Foto: mq

Bad Segeberg. Premiere für den Kurzfilm-Wettbewerb in Bad Segeberg. Der Verein Segeberger Ackerkino lädt am Sonnabend, 24. Oktober, in den Bürgersaal des Rathauses (Lübecker Straße 9) ein. Dort werden zehn Kurzfilme gezeigt, die besten erhalten eine Auszeichnung mit der Goldenen Fledermaus – in den Kategorien Dokumentation, Spielfilm/Animation und Publikumspreis. Der Eintritt ist frei.
„Es sind zehn Beiträge eingegangen“, freut sich Fred Freitag wie sein Vorstandskollege Jochen Saggau auf das Festival. Die Themen der Filme sind sehr unterschiedlich: So berichtet beispielsweise der Bebenseer Wolfgang Weithöner über den Bau des Windrades in seiner Heimatgemeinde, Wolfgang Thomas porträtiert einen Hersteller von Glasaugen und Hans-Jürgen Paulien zeigt, warum Bienen so wichtig sind. Neben sechs Dokumentationen gibt es auch vier Spielfilme zu sehen – unter anderem den Streifen „Die Legende von Peer & Pia“ das Bad Segeberger Filmemachers Mathias Opitz. Die frühere Wahlstedterin Lisa Schmautz reist sogar aus ihrer jetzigen Heimatstadt Nürnberg in den Norden, um ihren Experimentalfilm „Ringe haben rund zu sein“ zu zeigen.
Beginn im Bürgersaal ist um 9.55 Uhr mit der Begrüßung durch den Bürgermeister Toni Köppen und den Ackerkino-Vorsitzenden Magnus Wittern. Anschließend wechseln sich Filmvorführungen mit Interviews mit den Autoren ab. Nach einer Mittagspause geht es mit Filmen und Gesprächen weiter, ehe um 15.30 Uhr das Publikum abstimmt. Die Sieger werden ab 16 Uhr durch die Jury geehrt. Dazu gehören Claus Oppermann, Wiard Klose und Florence Stresau.
„Das Festival soll in einer familiären und entspannten Atmosphäre ablaufen“, sagt Fred Freitag, der sich über ein zunehmendes Interesse an den Veranstaltungen des Segeberger Ackerkinos freut. Platz bei der Premiere des Kurzfilm-Wettbewerbs ist ausreichend, denn der Bürgersaal hat 200 Sitzplätze. mq