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Gedenken mit der Himmelpost

von Gerald Henseler

Mit dem Verbrennen der „Himmelspost“ gedenken Angehörige an verstorbene Menschen.Foto: hfr

Bad Segeberg (em). Es ist mittlerweile zu einer schönen Tradition geworden. Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Die Muschel gedenkt zweimal im Jahr verstorbener Menschen und verbrennt hierfür die Briefe aus dem sogenannten „Himmels-post-Briefkasten“ vom Vorwerker Friedhof. Mit dem Feuer und Rauch sollen die Gedanken und Wünsche der Angehörigen gen Himmel aufsteigen und sinnbildlich die Verstorbenen erreichen.

So sind zuletzt 30 teilnehmende Kinder, Jugendliche und ihre Angehörigen aus den begleiteten Kinder- und Jugendtrauergruppen der Muschel zusammengekommen und haben gemeinsam mit der Trauerbegleiterin Miriam Trautmann, sowie vielen ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen die Briefe gen Himmel geschickt.

Neben den Briefen aus dem Himmelspostkasten haben viele die Gelegenheit genutzt und vor Ort für die Aktion Briefe für verstorbene Angehörige und Freunde geschrieben und versendet.

Der Himmelspostbriefkasten befindet sich auf dem Vorwerker Friedhof in Lübeck (Friedhofsallee 83, 23554 Lübeck). Er wird wöchentlich von einer Mitarbeiterin der Muschel geleert.

Die nächste Veranstaltung wird zur Wintersonnenwende geplant, das genaue Datum und Ort des Feuers wird auf der Homepage www.die-muschel-ev.de  veröffentlicht.

Für Rückfragen zu der Veranstaltung und zur Kinder- und Jugendtrauerarbeit steht die Dipl.om-Pädagogin und Trauerbegleiterin Miriam Trautmann unter Telefon 01  71 / 1  23  45  15 oder per E-Mail unter miriam.trautmann@die-muschel-ev.de zur Verfügung.

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