Farbenspiel am Nachthimmel über Bad Segeberg
Bad Segeberg Izabela Kulpa-Lüdtke liebt Polarlichter. Im Oktober 2024 beobachtete sie erstmals das farbige Himmelsschauspiel. Mit Freundinnen stand sie damals auf der Wiese neben dem Mora Mora und schaute in den Himmel über der Stadt. Seither nutzt sie eine App, um sich die Polarlichter vorhersagen zu lassen.
In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag hatte sie wieder Glück. Izabela Kulpa-Lüdtke stieg gegen 23.30 Uhr auf den Kalkberg. „Die Polarlichter entwickelten sich langsam in der folgenden Stunde“, berichtet die Hobbyfotografin. Mit ihrer Handykamera hielt sie die schönsten Momente fest. Die Fotos zeigen grüne, rote und violette Streifen am Himmel über der Bad Segeberger Altstadt und dem Großen Segeberger See.
„Es ist das vierte Mal, dass ich Polarlichter so gesehen habe: zweimal in Dänemark und zweimal hier in Bad Segeberg.“
Polarlichter entstehen durch das Zusammenspiel von elektrisch geladenen Teilchen des Sonnenwindes und der Erdatmosphäre. Diese Teilchen werden vom Erdmagnetfeld zu den Polen geleitet, wo sie auf Sauerstoff- und Stickstoffatome treffen, diese zum Leuchten anregen und so das bunte Lichtspektakel erzeugen. Polarlichter sieht man am besten in den dunklen Wintermonaten, wenn die Nächte lang sind – idealerweise bei klarem Himmel und in Regionen mit wenig Lichtverschmutzung, besonders in der Nähe des Polarkreises. Die Hauptzeit liegt oft zwischen 21 und 2 Uhr morgens. ohe