Erster Spatenstich für Boostedter Feuerwehrhaus ist gesetzt

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von Gerald Henseler

Erster Spatenstich für Boostedter Feuerwehrhaus ist gesetzt

Gemeindewehrführer Thomas Storm (li.) und Bürgermeister Hartmut König stehen auf der Baufläche. Sie zeigen ein Bild des neuen Boostedter Feuerwehrgerätehaus.Foto: by

Boostedt (by). Es war kein gerader Weg, aber nun sollte dem Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Boostedt kein Hindernis mehr im Weg stehen: der symbolische erste Spatenstich ist gesetzt, im dritten Quartal des kommenden Jahres soll der rund 3,1 Millionen Euro teure Neubau fertig sein. „Es lief zwischendurch etwas holprig und ursprünglich war das benachbarte Bundeswehrgebäude vorgesehen. Aber ich denke, wir haben nun eine bessere, wenn auch sehr viel teurere Lösung geschaffen“, erklärte Bürgermeister Hartmut König.

Das Feuerwehrgerätehaus samt eingeschossigem Anbau kommt an die Rantzau-straße auf das Gelände der ehemaligen Rantzau-Kaserne. Auf der Fläche war einst der Sportplatz der Bundeswehr. Insgesamt stehen der Wehr dann rund 880 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Die Halle wird Platz für fünf Einsatzfahrzeuge bieten. Aktuell haben die Kameraden drei Fahrzeuge im Bestand, das vierte wird Ende dieses Jahres erwartet.

„Mit dem Neubau sind wir auch für die kommenden 30 bis 40 Jahre gut aufgestellt und erfüllen die aktuellen Forderungen der Feuerwehrunfallkasse. In unser altes Haus würde das neue Fahrzeug gar nicht passen, weil es zu lang ist“, freute sich Gemeindewehrführer Thomas Storm.

Das Gebäude am jetzigen Standort am Dorfring erfüllt nicht mehr die Anforderungen und ist für die 60 Aktiven und 25 Kinder der Jugendwehr zu klein. Am neuen Standort am Rande der Gemeinde wird es die vorgeschriebene Schwarz-Weiß-Trennung innerhalb der Umkleiden geben und ausreichend Parkfläche für die Privatautos vorhanden sein. Das Dach wird mit Solarplatten ausgestattet und per Luft-Wasser-Wärmepumpen beheizt.

Was nach dem Auszug der Feuerwehr aus dem rund 50 Jahre alten und energetisch veralteten Haus am Dorfring wird, ist noch nicht beschlossen. Das Feuerwehrgerätehaus steht nicht unter Denkmalschutz, müsste aber modernisiert werden. Im Dorfentwicklungskonzept wird es zuwsammen mit dem Hof Lübbe als Teil einer entwicklungsfähigen Ortsmitte gehandelt.


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