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Entwässerung im Neubaugebiet muss nachgebessert werden

von Gerald Henseler

Früher grenzte ein kleiner Wall die Straße vom Grünland ab. Seit der entfernt ist, läuft das Regenwasser vom Neubaugebiet auf das Grundstück von Georg Bähr und seinen Nachbarn.

Garbek (ohe). Lange Zeit hat es nicht geregnet. Als die ersten Gewitterwolken aufziehen, wird Georg Bähr unruhig. „Bei dem letzten Gewitter stand mein Grundstück 30 Zentimeter hoch unter Wasser“, sagt der Rentner. Er macht dafür  eine falsche Planung bei der Erschließung des  Baugebietes gegenüber seinem Haus verantwortlich. Georg Bähr wohnt im Eichenweg in Garbek. Gegenüber seinem Grundstück entsteht ein Neubaugebiet für 15 Einfamilienhäuser. „Seit November geht dieses Theater“, sagt Bähr. Mehrmals hat er schon selbst die Gullys vor Regenfällen gereinigt, damit die Überschwemmung nicht ganz so drastisch ausfällt. „Da kommt so viel Lehm und Sand mit, dass die Gullys gleich wieder verstopft sind“, sagt Bähr.

Die frühere Weide war durch einen kleinen bepflanzten Wall vom Eichenweg abgegrenzt. Der hielt bei Regen das Wasser von der Straße ab. „Das ist ein Leichtes, den wieder aufzuschütten“, meint Bähr.

Genau das soll nach Auskunft von Bürgermeister Jörg Buthmann auch passieren. „Wir arbeiten daran und werden nachbessern“, verspricht Buthmann. Das Ingenieurbüro Kistenmacher ist mit der Überarbeitung der Pläne beauftragt und arbeitet laut Buthmann an einer Nachbesserung.

Am Eichenweg in Garbek sind 15 Einfamilienhäuser geplant. Nach Auskunft von Bürgermeister Jörg Buthmann sind alle Grundstücke bereits verkauft.

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