Die Muschel war beim Lauf für die Engelsfackel dabei
Bad Segeberg Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Die Muschel war beim diesjährigen Kinder-Lebens-Lauf dabei. Der 7.000 Kilometer lange Fackellauf ist eine Initiative des Bundesverbands Kinderhospiz und setzt ein starkes Zeichen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit lebensverkürzenden Erkrankungen.
Die Vertreter der Muschel nahmen in Lübeck die symbolische Engelsfackel vom Schweriner ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Fridolin in Empfang. Am nächsten Tag transportierte das haupt- und ehrenamtliche Team der Muschel die Fackel dann mit riesigen Traktoren nach Pansdorf zum ambulanten Familienhospizdienst Kinder auf Schmetterlingsflügeln.
„Wir fühlen uns geehrt, Teil dieses besonderen Laufs zu sein, der das Engagement der Kinderhospizdienste in den Fokus rückt und die Bedeutung unserer Arbeit hervorhebt“, erklärte Alexandra Preuße, Koordinatorin im Team des Vereins Die Muschel. „Der Erhalt der Engelsfackel unterstreicht die wertvolle Vernetzung aller beteiligten Institutionen und stärkt das Bewusstsein für die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, die lebensverkürzend erkrankt sind.“
Der Kinder-Lebens-Lauf hat das Ziel, die Öffentlichkeit auf die besonderen Bedürfnisse von Familien aufmerksam zu machen, die mit einer schweren Erkrankung oder dem Verlust eines geliebten Menschen konfrontiert sind. Die Muschel engagiert sich seit 2006 für diese Familien in Bad Segeberg und Lübeck. „Unsere Arbeit umfasst die individuelle Begleitung von erkrankten Kindern, Jugendlichen und deren Familien – stets kostenlos und maßgeschneidert auf die jeweilige Lebenssituation“, sagte Alexandra Preuße. em