50 Blutspenden an der Schule am Burgfeld

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von Dirk Marquardt

50 Blutspenden an der Schule am Burgfeld

Das Helferteam des Abijahrgangs der Schule am Burgfeld mit Schulleiter Rüdiger Nelson (re.) und Tim Habich (hi.Mi.) hat mehr als 50 Blutspender rekrutiert.Foto: hfr
Das Helferteam des Abijahrgangs der Schule am Burgfeld mit Schulleiter Rüdiger Nelson (re.) und Tim Habich (hi.Mi.) hat mehr als 50 Blutspender rekrutiert.Foto: hfr

Bad Segeberg (em). Soziales Engagement für Patienten in der Region und ein kleiner Beitrag für die Abi-Kasse, mit der die Schulabschluss-Feier Anfang Juli 2023 finanziert werden soll: Das sind die Hauptgründe für die Organisation einer Blutspendeaktion in der Schule am Burgfeld, die am 16. Dezember erfolgreiche Premiere in der Bad Segeberger Südstadt hatte.

Initiator der Kooperation mit dem DRK-Blutspendedienst Nord-Ost war der Abiturjahrgang der SaB mit seinem Hauptverantwortlichen Jannik Richter. Der 20-jährige Abiturient hatte sich die bereits mehrfach von Abi-Jahrgängen an der Trappenkamper Richard-Hallmann-Schule durchgeführten Blutspendeaktionen zum Vorbild genommen und das Modell auf seine Schule übertragen: DRK-Blutspende an der Schule organisieren, möglichst viele Spenderinnen und Spender werben, nach der Spende mit kleinen Köstlichkeiten bewirten und damit einen kleinen Zuschuss zur Abi-Kasse erwirtschaften. Jannik Richters Idee traf im Schüler- und Freundeskreis auf positive Resonanz, ein Team aus freiwilligen Helferinnen und Helfern aus der Schülerschaft hatte er schnell gefunden und das große Engagement bei der Werbung um Blutspender zahlte sich aus: „Aus dem Stegreif hat der Abijahrgang hier über 50 Spenderinnen und Spender rekrutiert. Das ist wirklich ein tolles Ergebnis“, bestätigte Tim Habich, beim DRK-Blutspendedienst zuständig für die Terminorganisation im Kreis Segeberg. Auch die erfreulich hohe Zahl von 16 Erstspenderinnen und Erstspendern hob Habich hervor. „Wir würden uns freuen, wenn die jungen Leute dem Spenden treu bleiben und  damit einen großen Beitrag dazu leisten, dass die Blutversorgung auch langfristig sichergestellt bleibt.“

Unterstützt wurde die Initiative außerdem von der Schulleitung. Schulleiter Rüdiger Nelson hatte die Formalitäten rund um die Durchführung eines solchen Spendetermins schnell geklärt und unterstützte den Einsatz seiner Schülerinnen und Schüler von Beginn an. Und er nannte einen weiteren positiven Aspekt der Aktion: „Die Verbindung hier in die Region, in die Südstadt, das ist uns auch wichtig. Wir sind hier und wir zeigen Gesicht. Die DRK-Blutspende an unserer Schule kann gern zur Tradition werden.“

Ende März beginnen für die Abiturienten die Abschlussprüfungen. In sozialem Engagement haben sie sich bereits die Bestnote verdient!


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