19 Paletten Hilfsgüter auf dem Weg in die Ukraine
Nehms. Die Ukraine-Hilfe des Rotary Clubs Segeberg geht weiter. Auf dem Hornbrooker Hof wurden am Mittwoch 19 Paletten mit Hilfsgütern und zwei Krankenhausbetten verladen. Die Lieferung hat einen Warenwert von mehr als 25.000 Euro und ist für verschiedene Empfänger in der Ukraine bestimmt.
Sechs Paletten gehen in die Oblast Tschernihiw. Weitere 13 Paletten sowie die beiden Krankenhausbetten werden über langjährige Partner des Rotary Clubs nach Lwiw gebracht und von dort an die vorgesehenen Empfänger verteilt.
Die Liste der Hilfsgüter ist umfangreich. Zum Transport gehören unter anderem Generatoren, Powerstations, Solarpanels, LED-Leuchten, Gasöfen und Gaskocher, mobile Heizgeräte, Rollstühle und Rollatoren. Außerdem werden medizinische Schutzkleidung, Einmalhandschuhe, ein großes Zelt, Krankenhausbetten und größere Mengen an Senioren-Pflegeartikeln geliefert. Auch Konferenz- und Veranstaltungsmöbel sowie weitere Hilfsmittel befinden sich unter der Fracht.
Ein Teil der Güter wurde von Unternehmen, Kommunen und privaten Unterstützern gespendet. Andere dringend benötigte Ausrüstungsgegenstände beschaffte der Rotary Club gezielt für den Einsatz in der Ukraine.
„Uns ist wichtig, dass wir nicht irgendwo irgendetwas hinschicken, sondern sehr konkret wissen, was benötigt wird, wohin die Hilfe geht und wer sie vor Ort übernimmt“, sagt Hans-Peter Goldnick vom Rotary Club Segeberg. Durch die mehrjährige Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern in der Ukraine seien die Wege kurz und die Hilfe komme dort an, wo sie gebraucht werde.
Der aktuelle Transport ist Teil eines umfangreichen Engagements des Rotary Clubs Segeberg. In den vergangenen Jahren konnten bereits 13 Feuerwehr-, Rettungs- und Einsatzfahrzeuge in die Ukraine gebracht werden. Dazu kamen mehrere Transporte mit technischen, medizinischen und humanitären Hilfsgütern.
Die nächste Hilfsaktion ist bereits geplant. Vom 22. bis 25. Oktober sollen weitere acht Feuerwehr-, Rettungs- und andere Einsatzfahrzeuge in die Ukraine überführt werden. Die Fahrzeuge werden erneut von Mitgliedern und Freunden des Rotary Clubs Segeberg persönlich gefahren.
Für die Finanzierung der kommenden Hilfen wirbt der Club gemeinsam mit weiteren Rotary Clubs sowie bei Unternehmen und privaten Unterstützern um Fahrzeug-, Hilfsgüter- und Energiepatenschaften. Erste positive Rückmeldungen liegen laut Rotary Club bereits vor.
„Gerade jetzt merken wir, dass konkrete Hilfe Menschen zusammenbringt“, sagt Goldnick. Jeder könne etwas beitragen, sei es durch eine Spende, eine Fahrzeugpatenschaft, Hilfsgüter oder einen hilfreichen Kontakt.
Das Leitmotiv der Ukraine-Hilfe des Rotary Clubs Segeberg lautet weiterhin: „Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?“ ohe