Aus dem Geschäftsleben

Weniger Komasäufer im Kreis Segeberg

von gelieferte Meldung

Bad Segeberg (em). Im Kreis Segeberg kamen 2016 weniger Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus als im Vorjahr. Nach Zahlen des Statistischen Landesamtes in Land mussten 55 Kinder und Jugendliche alkoholbedingt in eine Klinik. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang um elf Prozent. Dennoch bleibt das Rauschtrinken bei Schülern ein Problem. Die DAK-Gesundheit in Bad Segeberg hat die aktuellen Zahlen recherchiert.
„Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben, exzessives Trinken gehöre zum Feiern dazu“, sagt Nils Junker von der DAK-Gesundheit in Bad Segeberg. „Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Solche wichtigen Gesundheitsthemen sollten in den Schulalltag einfließen.“ Sorge bereitet Experten die Tatsache, dass unter den Vergiftungspatienten auch besonders junge Mädchen und Jungen sind: In der Region gab es sieben Fälle von Zehn- bis 15-Jährigen.
Zur Aufklärung setzt die Krankenkasse auch 2018 die erfolgreiche Kampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ im Kreis Segeberg fort. Beim bundesweiten Plakatwettbewerb werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region sind angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen worden. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 87.000 junge Künstler teil. Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau. Landesschirmherr von „bunt statt blau“ ist Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg.

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