Aus dem Geschäftsleben

Town&Country-Stiftung stärkt „Schule ohne Rassismus“

Michael Schulz, Geschäftsführer von Wohlfühlhäuser (vorn), überreichte Laura Grimm, Schülersprecherin des Projektes „Schule ohne Rassismus“, symbolisch 1.000 Euro. Schulleiter Frank Ulrich Bähr, Carsten Kerge vom Förderverein, Traute Roggon, Bente Pukies

Bad Segeberg (ohe). Bente Pukies, Madita Offen und Laura Grimm haben viel vor. Mit Vorträgen und Workshops wollen die drei Mädchen der Projektgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bei ihren Mitschülern Verständnis für Demokratie wecken. „Wir möchten rechtspopulistischen Aussagen entgegentreten und für Aufklärung sorgen“, sagt Laura Grimm, die Sprecherin der Gruppe. Zudem möchten die Schülerinnen ein Benefizfußballturnier organisieren. Dazu wollen sie Schüler mit Handicap ebenso einladen wie Geflohene.
„Wir müssen viel Aufklärung betreiben“, meint Traute Roggon, die zusammen mit Christian Witte auf Seiten der Lehrer für das Projekt „Schule ohne Rassismus“ verantwortlich ist. Lockere, unreflektierte Sprüche mit ausländerfeindlicher Aussage hört sie immer häufiger von Schülern der Mittelstufe.
In den 8. und 9. Klassen möchte das Städtische Gymnasium Projekttage des Modellprojektes „Platte – Plattform für antirassistische Bildungsarbeit“ anbieten. Dank einer Spende der Town&Country-Stiftung kann die Schule ihre Vorhaben verwirklichen. 1.000 Euro überreichte Michael Schulz, Geschäftsführer des Town&Country Lizenzpartners Wohlfühlhäuser in Klein Rönnau (Eutiner Straße 33), an Carsten Kerge vom Förderverein des Gymnasiums. Der Verein stellt die Summe der Schule komplett für das Projekt „Schule ohne Rassismus“ zur Verfügung. „Wir müssen junge Menschen dazu befähigen, miteinander zu reden“, erklärte Schulz bei der Spendenübergabe. Eine Jury der Town&County-Stiftung wählt im November ein Projekt pro Bundesland aus, an das ein weiterer Förderbetrag in Höhe von 5.000 Euro vergeben wird. Schulz will das Projekt des Städtischen Gymnasiums dafür vorschlagen.
„Als ,Schule ohne Rassismus’ feiern wir im kommenden Jahr unser zehnjähriges Jubiläum“, sagt Traute Roggon. Das Städtische Gymnasium erhielt als eine der ers­ten Schulen im Land diese Auszeichnung.

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