Aus dem Geschäftsleben
Nortex unterstützt soziale Einrichtungen

Spendensegen am Nikolaustag

von Gerald Henseler

Andy Grabowski, Uwe Schümann (v.li.) und Kai Först (2.v.re) überreichten die Nortex-Spenden an Hans-Christian Hübscher (Café Jerusalem), Stefan Graf und Petra Andersen (Blau-Weiß Wittorf) und Eilika Degenhardt (Autonomes Frauenhaus). Foto: ohe

Neumünster (ohe). Soziale Einrichtungen und Vereine zu unterstützen, das hat im Modecenter Nortex seit vielen Jahren Tradition. 8.282 Euro überreichte Geschäftsführer Kai Först in diesem Jahr an drei Organisationen. Der Betrag leitet sich aus dem Alter des Unternehmens her. Nortex feierte in diesem Jahr sein 82-jähriges Bestehen.„Mit der Spende möchten wir unsere Verbundenheit zu Neumünster und  soziale Verantwortung für den Standort zum Ausdruck bringen“, erklärte Först. Jeweils 2.761 Euro gingen an das Autonome Frauenhaus und das Café Jerusalem. Die Badminton-Sparte des Vereins Blau-Weiß Wittorf freute sich über 2.760 Euro.

Das Café Jerusalem in der Bahnhofstraße kümmert sich seit 25 Jahren um Obdachlose. In der  Einrichtung der Evangelischen Allianz Neumünster erhalten sie kostenlose Mahlzeiten, erleben soziale und auch seelsorgerische Betreuung. „Fußpfleger, Ärzte und Friseure bieten bei uns ihre Dienste an“, erklärt der Vorstandvorsitzende Hans-Christian Hübscher. Zudem gibt es eine Waschmaschine. Die Verantwortlichen überlegen, das Café in den Wintermonaten auch nach 19 Uhr zu öffnen, um denen, die nachts draußen sind, einen warmen Platz zu bieten.

In neun Zimmer bietet das Frauenhaus Neumünster Frauen und ihren Kindern eine Unterkunft in der Not. Maximal 21 Personen kann das Frauenhaus  gleichzeitig aufnehmen. „Wir benötigen den doppelten Platz“, sagt Eilika Degenhardt, eine der Mitarbeiterinnen des Frauenhauses. Viele Frauen und deren Kinder musste das Frauenhaus daher in diesem Jahr abweisen. Von dem Geld möchten die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses neue Matratzen anschaffen. Zudem wollen sie Kindern kleine Freuden ermöglichen. „Wir gehen mit ihnen auf den Weihnachtsmarkt oder schenken Jugendlichen Kinogutscheine“, sagt Eilika Degenhardt.

Die Badmintonsparte des Vereins Blau-Weiß Wittorf zählt zu den erfolgreichsten des Vereins. Die Neumünsteraner spielen in der Bundesliga und hegen zum Teil Olympiaambitionen. „Wir sind stolz auf unsere Badmintonsparte“, sagt der Vereinsvorsitzende Stefan Graf. „Es ist wichtig, die Kinder früh abzuholen und durch die Pubertät zu begleiten“, meint Graf. Im besten Fall werden aus ihnen dann Spitzensportler. Der Verein nutzt das Geld für Federbälle und um Reisekosten für Turniere  zu begleichen.

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