Aus dem Geschäftsleben
Beim letzten Stopp des Blutspendemobils bei Möbel Kraft wurde es voll im Bus

Schlange stehen fürs Blutspenden

Jasmin Respondeck ist Auszubildende und Ersthelferin bei Möbel Kraft. Sie kam gern zur Blutspende bei Kirsten Beck. Fotos: ohe

Bad Segeberg (ohe). Die Baustelle auf der A 21 hatten die Mitarbeiter des Blutspendedienstes Nord-Ost der Deutschen Roten Kreuzes (DRK) nicht mit eingeplant. Mit einer guten Stunde Verspätung traf das Blutspendemobil des DRK bei seinem letzten Stopp der Sommertour auf dem Parkplatz vor dem Einrichtungshaus Möbel Kraft in Bad Segeberg ein. Da warteten schon 15 Spendenwillige auf den Aderlass.
Trotz der Verspätung wurde der Stopp in Bad Segeberg zum erfolgreichsten der Sommertour. 76 Freiwillige nahmen nacheinander  auf den vier Liegen im Blutspendemobil Platz. Viele warteten für den rund fünfminütigen Aderlass eine halbe Stunde auf Einlass. Dafür belohnte das Möbel Kraft Team alle Spender im Anschluss mit belegten Brötchen und Getränken. Besonders freut sich Susanne von Rabenau, die Pressesprecherin des Blutspendedienstes, über die 25 Erstspender. Während der Sommertour liegt die Quote der Erstspender bei rund 25 Prozent. Bei Möbel Kraft war jeder Dritte ein Erstspender. „Bei anderen Spendeterminen haben wir nur acht Prozent Erstspender“, bedauert Susanne von Rabenau.
Mit dem Ergebins der am 21. Juli gestarteten Sommertour des Blutspendemobils ist sie sehr zufrieden. Gut 600 Spenden sammelten die Helfer des DRK bei den 18 Stopps ein. Das beste Ergebnis erzielten sie vor Möbel Kraft. Beim Gesundheitstag im Erlebniswald Trappenkamp spendeten 56 Besucher Blut.
Die Mitarbeiter des Blutspendedienstes Nord freuen sich über den bislang kühlen Sommer. An heißen Tagen sinkt die Spendenbereitschaft deutlich ab. „Die Versorgung der Patienten ist gesichert“, sagt Susanne von Rabenau.
Möbel Kraft belohnte die Spender mit Rabatt-Gutscheinen. Der Blutspendedienst verteilte Kühltaschen. Ein gutes Dutzend Mitarbeiter nutzte die Chance zur Blutspende. Der DRK Kreisverband Segeberg stellte die  Aktion „Prüfen, Rufen, Drücken“ neben dem Blutspendemobil vor.  DRK-Mitarbeiter Falk Weinhold zeigte Interessierten dabei Erste-Hilfe-Maßnahmen und warb für Kurse. „Im Ernstfall ist es wichtig, keine Angst zu haben“, meint Weinhold. Der Blutspendedienst und der Kreisverband wollen künftig öfter zusammen auftreten.

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