Aus dem Geschäftsleben

Mathias Junge sucht einen Schornsteinfeger-Azubi

von Dirk Marquardt

Der Schornsteinfegermeister Mathias Junge (li.) kümmert sich gemeinsam mit seinem Gesellen Kevin Schnoor (re.) und dem Auszubildenden Leon Le Grand um seinen Segeberger Kehrbezirk. Zum 1. September sucht Junge einen neuen Auszubildenden.Foto: mq

Hutzfeld (mq). Noch immer wird der Schornsteinfeger von vielen Menschen als Glücksbringer angesehen. Kein Wunder, dass der Schornsteinfegermeister Mathias Junge aus Hutzfeld seinen Beruf liebt und sein Wissen seit vielen Jahren an Auszubildende weitergibt. Bald stehen auch für Leon Le Grand die Abschlussprüfungen an. Er ist der zweite Schornsteinfegerlehrling, seitdem sich Mathias Junge im Jahr 2013 selbstständig gemacht hat. „Zum 1. September möchte ich wieder eine Auszubildende oder einen Auszubildenden einstellen“, sagt Junge.

Er nimmt ab sofort Bewerbungen an und freut sich darauf, für Nachwuchs in der Schornsteinfeger-Innung zu sorgen. „Der Beruf ist sehr vielfältig. Man ist zum einen viel an der frischen Luft, hat zudem ständig den Kontakt zu den Kunden“, sagt Mathias Junge. Schwindelfrei sollte man allerdings sein, denn zum Kehren der Schornsteine muss man auf das Dach. Dieser Teil der Arbeit gehört ebenso dazu wie das Prüfen von Feuerstätten. Auch die Perspektive stimmt, denn Schornsteinfeger werden gesucht und auch das Einstiegsgehalt ist im Vergleich zu anderen Handwerksberufen überdurchschnittlich. „Als Geselle trägt man Verantwortung, weil man oft allein bei den Kunden ist“, sagt Mathias Junge. Die Möglichkeit, als Meister später einen eigenen Betrieb aufzubauen ist ebenso vorhanden wie später zum Beispiel in der Umwelttechnik zu arbeiten. Leon Le Grand fühlt sich wohl in seinem Beruf, hat die richtige Wahl getroffen. „Ich habe Kontakt zu Kunden, komme raus und habe viel Abwechslung“, sagt der Azubi, der nach der Lehre die Meisterschule besuchen möchte.

Da zum Kehrbezirk von Mathias Junge unter anderem die Segeberger Orte Trappenkamp, Nehms, Blunk, Daldorf, Schlamersdorf, Berlin und Sarau gehören, muss der künftige Auszubildende auch nicht jeden Tag zum Arbeitsbeginn nach Hutzfeld fahren. „Mein Geselle Kevin Schnoor wohnt in Seth und es besteht die Möglichkeit, mit ihm zu fahren“, sagt Mathias Junge dem künftigen Mitarbeiter alle Unterstützung zu.

Voraussetzung für die Ausbildung zum Schornsteinfeger ist ein guter Erster Allgemeinbildender Schulabschluss. Die Lehrzeit beträgt drei Jahre, der Berufsschulteil erfolgt im Blockunterricht in Meldorf sowie an der Überbetrieblichen Ausbildungsstelle in Flensburg. Wer sich für die Lehrstelle interessiert, nimmt einfach Kontakt zu Mathias Junge auf (Telefon 0 45  27 / 9  73  82  45 oder E-Mail info@schornsteinfeger-junge.de). Auch ein Praktikum ist möglich.

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