Aus dem Geschäftsleben

Malermeisterbetrieb mit Tradition: Matthias Jessen feiert 50-jähriges Bestehen

von Katja Lassen

Matthias Jessen (re.) überreicht Seths Wehrführer Jan Kemmerich und seiner Tochter Ilvy eine Spende von 1.000 Euro für die Jugendfeuerwehr Seth. Foto: kf

Seth (kf). Maler- und Lackierermeister Matthias Jessen feierte das 50-jährige Bestehen seines Betriebes in Seth, den sein Vater Siegfried Jessen nach bestandener Maler- und Lackierermeisterprüfung im April 1968 gründete. Als Werkstatt diente damals noch ein ehemaliger Hühnerstall, um Büro und Buchhaltung kümmerte sich seine Ehefrau Margitta Jessen. Schon im Sommer 1968 wurde der erste Malergeselle eingestellt.
Anfang der 70er Jahre baute sich das Ehepaar Jessen in der Hauptstraße 16 ein Wohnhaus mit Werkstatt, das ihrem Sohn Matthias auch heute noch als Firmensitz dient.
Seit 1990 ist dieser, nach erfolgreicher Ausbildung, im elterlichen Betrieb tätig und absolvierte 1994 seine Meisterprüfung. Es folgten weitere Aus- und Fortbildungen wie der Betriebswirt des Handwerks, TÜV-geprüfter Schimmelsachverständiger und der Energieberater im Maler- und Lackiererhandwerk. 2009 erfolgte der Generationenwechsel im Familienunternehmen. Nach 41 Jahren im Handwerk ging Siegfried Jessen in den Ruhestand und Matthias Jessen leitet die Firmengeschicke. Das Leistungsspektrum umfasst sämtlichen Maler-, Lackierer- und Tapezierarbeiten über Verlegung von diversen Bodenbelägen, Schimmelpilzsanierung und auch er wird dabei von seiner Frau Sandra in der Buchhaltung unterstützt.
Mit leichter Verspätung wurde jetzt im August bei einem Empfang mit kleiner Ausstellung in Teegens Gasthof in Leezen zusammen mit Familie, Kunden, Geschäftspartnern und Freunden das 50-jährige Betriebs­jubiläum gefeiert. Gerhard Roblick, Obermeis­ter der Maler- und Lackierer-Innung, überreichte als Dank für die Leistung eine Urkunde der Handwerkskammer.
Anstatt gut gemeinter Geschenke wurde eine Spendenbox aufgestellt. Der Erlös wurde auf 1.000 Euro aufgerundet und an die Jugendfeuerwehr Seth überreicht. Wehrführer Jan Kemmerich und Tochter Ilvy Kemmerich nahmen den Scheck dankend entgegen. Das Geld kommt für den Kauf eines großen Iglu-Zelts für Jugendfreizeiten wie gerufen.

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