Aus dem Geschäftsleben

Lichterzauber an Haus und Trecker

Matthias Banditt aus Schieren zeigt hier den Ferguson FE 35 seines Vaters. Sein Bruder Marco schmückte ihn mit Lichterketten. Fotos: ohe

Schieren/Nehms (ohe). Lichterschmuck gehört für Sabine Plath zur Weihnachtszeit wie Stollen und Adventskranz. Jedes Jahr schmückt die 49-Jährige den Garten vor ihrem Haus in Nehms mit Lichterketten und leuchtenden Figuren. Weihnachtsmänner, Schlitten, Rentiere und Schneemänner leuchten vor ihrem Haus zwischen  Sternen, Lichterketten und dem Tannenbaum.
Aber das ist es nicht allein. Wer die Wohnung von Sabine Plath und ihrem Lebensgefährten  Dirk Chris­toph betritt, der traut seinen Augen kaum. Fensterbänke, Kommoden und Regale stehen voller Weihnachtmänner, Engel und   Tannenbäume. Gleich neben dem Fernseher steht ein fast lebensgroßer Weihnachtsmann. „Der kann singen und tanzen“, sagt Sabine Platz. Der Esstisch ist mit einer Weihnachtstischdecke eingedeckt. Das Besteck steckt in kleinen Weihnachtsmann Kostümen. „Wenn ich etwas Weihnachtliches sehe, muss ich es einfach haben“, sagt sie. Seit Jahren sammelt sie. Selbst die Bettwäsche muss bei ihr weihnachtlich sein.
„Ich nehme mir extra eine Woche Urlaub, um den Garten zu schmücken“, erzählt Sabine Plath. Vor ihrem Haus fahren die Autos in der Adventszeit deutlich langsamer, um den Lichterglanz zu bestaunen. Bis zum 6. Januar bleibt ihr Weihnachtsschmuck. Dann nimmt sie wieder eine Woche Urlaub, um alles abzubauen und einzupacken.
Eine ausgefallene Weihnachtsdekoration haben sich Otto Banditt und seine Söhne Marco und Matthias ausgedacht. Im vergangenen Jahr holte der pensionierte Landmaschinenmechaniker seinen Oldtimer Trecker erstmals aus der  trockenen Scheune. Sein Sohn Marco schmückte den Ferguson FE 35 mit einer Lichterkette. In diesem Jahr sitzt zudem noch der Weihnachtsmann am Steuer des Treckers. Nach Weihnachten kommt der Ackerveteran zurück in die  Scheune.

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