Aus dem Geschäftsleben

Karl-May-Stars signierten bei Möbel Kraft

von Laura Greiner

Ricki Simon (re.), Limb Schnoor (li.) und Sohn Leland (8) ließen sich zusammen mit Christine Neubauer fotografieren.

Bad Segeberg (lag). Die Stars des Wilden Westens hautnah erleben – diesen Traum erfüllten sich am Sonnabend rund 500 Karl-May-Fans bei Möbel Kraft in Bad Segeberg. Eine Stunde lang sig­nierte das Ensemble der diesjährigen Inszenierung „Winnetou und das Geheimnis der Felsenburg“ vor dem Haupteingang des großen Möbelhauses Autogrammkarten, T-Shirts, Programmhefte, Fotos und auch hin und wieder einen Arm der zahlreich erschienenen Fans – allen voran Winnetou und sein Blutsbruder Old Shatterhand.
Zum sechsten Mal wird der Häuptling der Apachen von Fernsehliebling Jan Sosniok verkörpert und auch Joshy Peters zählt bereits sein 26. Karl-May-Abenteuer auf der großen Freilichtbühne am Kalkberg. Aber auch die anderen Hauptdarsteller der diesjährigen Karl-May-Festspiele begeisterten die Fans mit ihrer Nähe, Unterschriften, Selfies und dem ein oder anderen kleinen Wortwechsel.
Neben Christine Neubauer und Jochen Horst, die beide als Schurken den Wilden Westen unsicher machen, erschienen auch Nicolas König, Max König, Melanie Böhm, Patrick L. Schmitz, Stephan A. Tölle, Fabian Monasterios und Harald Wieczorek an ihren Autogrammtischen.
Ricki Simon und Limb Schnoor waren extra mit ihrem achtjährigen Sohn Leland aus Hamburg angereist und haben die Chance genutzt, ihren Wild-West-Stars ganz nahe zu kommen. Seit gefühlten Ewigkeiten ist die Familie Karl-May-Fan: „Meine erste große Liebe war Pierre Brice“, so Simon lachend und in der Vergangenheit schwelgend. In der Karl-May-Welt könne man den „Spirit der Indianer“ auffangen, die Welt vergessen und einfach dabei sein, sogar ein „stückweit mittendrin“ sein, schwärmte die Künstlerin von ihrer Liebe zum Wilden Wes­ten und der Faszination für die Welt der Indianer. Ihr Liebling des diesjährigen Ensembles ist Schauspielerin und Autorin Christine Neubauer. Sie sei der „absolute Hammer“ und die „Süßeste Böse“. Mit dem Karl-May-Virus hat sich Sohn Leland schon früh angesteckt. Mit drei Jahren besuchte er zum ersten Mal eine Vorstellung der beliebten Festspiele. „Wir haben ihn infiziert!“, so Simon augenzwinkernd.
Die Faszination „Karl-May“ zieht aber auch Jung und Alt in ihren Bann. Der achtjährige Maximilian Walter, der mit seinen Eltern den Weg aus Kellinghusen auf sich genommen hatte, freute sich besonders über ein Foto mit Jochen Horst, der im Stück den skrupellosen Bösewicht Harry Melton spielt. Wenn das Böse auf das Gute trifft, kann man das in der Karl-May-Welt meilenweit hören. Aber der kleine Karl-May-Fan Maximilian hat keine Probleme mit lautstarken Explosionen und plötzlichen Schüssen auf der großen Freilichtbühne. Im Gegenteil, in den Vorstellungen mag er es besonders, wenn es knallt.
Neben einer Karl-May-Ausstellung war mit Kinderschminken, Hufeisenwerfen und einem Glücksrad auch für ein umfangreiches Rahmenprogramm für die kleinen Gäste gesorgt. Wer am Glücksrad kein Glück hatte und weder einen Sachpreis noch eine Freikarte für die diesjährige Inszenierung ergatterte, konnte sein Ticket sogleich im Foyer des Möbelhauses erwerben. Die Vorverkaufsstelle bei Möbel Kraft ist noch bis zum ersten September geöffnet.

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