Aus dem Geschäftsleben

49 Auszubildende zum Kfz-Mechatroniker freigesprochen

von Laura Greiner

Im Vitalia Seehotel wurden 49 Auszubildende zum Kfz-Mechatroniker freigesprochen.Fotos: lag

Bad Segeberg (lag). 49 Junggesellen der Kfz-Innung Kreis Segeberg erhielten im Rahmen ihrer Freisprechungsfeier unter tosendem Applaus ihre Gesellenbriefe im Vitalia Seehotel und legten damit den Grundstein für ihre berufliche Laufbahn mit der zukunftsträchtigen Tätigkeit des Kfz-Mechatronikers. Viele Betriebe würden Gesellen suchen, zwischen 40 und 50 Auszubildende werden dringend gebraucht, so Thomas Thies aus Stuvenborn, stellvertretender Obermeister der Kfz-Innung Kreis Segeberg. Thies sieht in dem Gesellenbrief eine wichtige Hürde, die die Lehrlinge nun genommen haben, aber ebenso den Anfang für eine ständige Fortbildung, denn die Technik gehe voran. Mit den Worten „Nur derjenige, der bereit ist, weiterzulernen, kann im Leben immer mehr erreichen!“, ermunterte Thies die Junggesellen, sich stets fortzubilden.
 Für Tim Eßlinger aus Neumünster ist Weiterbildung sehr wichtig: „Der Meister steht an!“. Der 25-Jährige Junggeselle ist Innungsbester und erhielt für seine herausragende Leistung einen Abgasuntersuchung - Schulungsgutschein. Seine dreieinhalbjährige Ausbildung hat er im Autohaus Kath in Kaltenkirchen absolviert, das Interesse für Autos sei schon immer da gewesen. Neben der Vielfalt und Abwechslung schätzt er in seinem Beruf auch den Kontakt mit Kunden. Auf Probleme könne man viel besser eingehen, wenn man sie aus erster Quelle und nicht über einen Servicebearbeiter erfährt. Eßlinger ist zwar ganz offiziell Innungsbester, aber nach der Theorie von Heinz Sandbrink, Schulleiter und Geschäftsführer des Berufsbildungszentrums Bad Segeberg, sind alle Nachwuchs-Mechatroniker ganz vorne. Denn alle haben bestanden, bestanden sei gut, gut ist eine Zwei und eine Zwei ja fast eine Eins. „Somit haben alle mit fast Eins bestanden!“, schlussfolgerte Sandbrink, der mit dieser Aussage Lacher und Applaus auf seiner Seite hatte.
In der Tätigkeit des Kfz-Mechatronikers sieht er nicht nur einen einzigen Beruf, sondern gleich drei vereint. Den Handwerker, denn ohne Hände könne man kein Auto reparieren, den Herzchirurgen, denn der Motor eines Autos sei quasi sein Herz, und den Computerspezialisten, denn Autos seien mittlerweile Computer auf Rädern. Diesen Herausforderungen möchte sich auch Junggeselle Maximilian Axel Schütt aus Wahlstedt weiterhin stellen. „Ich bin seit meiner Kindheit an Autos interessiert!“, so Schütt, der beim Segeberger Zweckverband gelernt und seine Prüfung mit Schwerpunkt Nutzkraftwagen (Nkw) -Technik erfolgreich absolviert hat. Besonders interessiert es den 20-Jährigen, wie Motoren funktionieren.
Aus Betrieben aus dem Basses-Blatt-Land haben erfolgreich ihre Prüfung bestanden: Henrik Bardowicks aus Bühnsdorf (Göttsche Autotechnik, Bad Segeberg), Nick Rolf Christensen aus Itzstedt (Jörg Kröger, Bönningstedt),Nils Domke aus Wahlstedt (Ingo Stimming, Bad Segeberg), Jan-Lucas Drews aus Travenbrück (Auto-Zentrum Harm, Bad Segeberg), Tom Glaser aus Bark (Stadtwerke Norderstedt), Marcel Hartigs aus Fredesdorf (Gesellschaft für Beruf und Bildung, Kaltenkirchen), Lukas Hellmann aus Bornhöved (Günter Eisenacher, Bornhöved), Cevad Özcan aus Lübeck (Senger Holstein, Bad Segeberg), Floyd Stephan Peter aus Bosau (PSR Motrorrad und PKW Technik, Wahlstedt), Jan Dirk Schmerle aus Borstel (Thomas Thies, Stuvenborn), Thomas Totis aus Klein Gladebrügge (Hugo Pfohe, Bad Segeberg), Matthias Golla aus Wahlstedt (Heinrich Kramer, Heidmühlen), Mario Pape aus Pronstorf (Thimo Jütting, Westerrade). Vor dem Prüfungsausschuss des Kraftfahrzeug-Handwerks in Lübeck mit Schwerpunkt Nkw-Technik: Sebastian Böttcher (Süverkrüp + Ahrendt, Bad Segeberg), Maximilian Axel Schütt (Wegezweckverband, Bad Segeberg), Jonas Stieglitz (Süverkrüp + Ahrendt, Bad Segeberg). Innungsbester: Tim Ole Eßlinger aus Neumünster (Autohaus Kath, Kaltenkirchen).

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