Aus dem Geschäftsleben

40 zusätzliche Krankenhaus-Planbetten für Bad Segeberg

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Axel Post, Geschäftsführer der Segeberger Kliniken, freut sich über den Zuwachs an Krankenhausplanbetten in Bad Segeberg. Foto: soulPictures

Bad Segeberg (em). Seit Beginn dieses Jahres gilt der mit einem Jahr Verspätung verabschiedete neue Krankenhausplan des Landes Schleswig-Holstein. Für die Segeberger Kliniken sind darin 40 zusätzliche Krankenhaus-Planbetten ausgewiesen. „Dieser Zuwachs ist ein Ergebnis der kontinuierlichen Bemühungen um eine gute Versorgungsqualität in unseren Häusern“ kommentiert Geschäftsführer Axel Post. Wesentliche Berechnungsgrundlage des Ministeriums sind die landesweiten Fallzahlen in den unterschiedlichen Fachabteilungen und deren Verteilung auf die einzelnen Kliniken im Land. Auf Einzelebene kann eine Klinik deswegen Betten hinzu oder abgezogen bekommen, landesweit ist die Gesamtzahl mit -1% leicht rückläufig.
So verteilen sich auch bei den Segeberger Kliniken die Zugewinne insbesondere auf die Fachbereiche, in denen die Versorgungsschwerpunkte liegen: Die Neurologie erhält allein fast 30 dieser zusätzlichen Betten für die Behandlung akuter Fälle. Dabei ist auch die Anzahl der Intensivbetten um sechs erhöht worden. Daneben werden zusätzliche Planbetten in der Kardiologie, der Chirurgie und Frauenheilkunde ausgewiesen und auch für die Psychosomatik erhöht sich der Wert im Krankenhausplan. „Die Zuwächse spiegeln unsere Behandlungsschwerpunkte sowie auch einen erhöhten Schweregrad der Behandlung vieler unserer Patienten wieder “ so Post.
Nach Zahlen des Krankenhausplans steigt die Bettenanzahl im Kreis Segeberg von 1.383 auf 1.411, was einem Plus von 28 Betten beziehungsweise zwei Prozent entspricht. Für Schleswig-Holstein gibt es keinen Anstieg. Vielmehr wurden 147 Betten reduziert, was einem Rückgang um ein Prozent entspricht auf zukünftig 15.167 Betten für das nördlichste Bundesland.

Das Land weist der Segeberger Kliniken Gruppe ein Betten-Plus von acht Prozent zu. Laut Krankenhausplan gib es Zuwächse in den Fachbereichen Neurologie, Psychosomatik, Kardiologie, Chirurgie und Frauenheilkunde.

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