Aus dem Geschäftsleben

Hofcafé auf Gut Stockseehof startet mit leckeren Himbeeren

von Dirk Marquardt

Janna Behrens (li.) und Agnieszka Geza sorgen dafür, dass die leckeren Himbeeren geerntet werden.

Stocksee (mq). Kein Schleswig-Holstein Musik Festival, kein Park & Garden – aber das Leben auf dem Gut Stockseehof geht weiter. Am Sonnabend, 6. Juni, startet das Hofcafé mit seinem beliebten regionalen Angebot. So gibt es frisch geerntete Himbeeren aus dem Gewächshaus. Täglich von 9 bis 18 Uhr hat das Hofcafé geöffnet. „Wir bieten Frühstück und natürlich Kaffee und Kuchen an“, freut Klaus Albersmeier sich auf die Besucher.

„Wir haben auf dem Gutsgelände Platz genug“, sagt der Gutsverwalter. Abstand einzuhalten wird kein Problem sein. Zudem kann man sich die Ausstellung Kleine Gärten anschauen. Während das Gut unter anderem Früchte, Marmelade und selbst gebackenes Brot anbietet, verkauft ein Direktvermarkter Wurstwaren und Käse.

Die frischen Himbeeren werden jetzt in zwei Gewächshäusern geerntet, die in Belau angemietet wurden. „Das soll nur ein kleiner Nebenzweig sein. Aber hier sind sie sechs Wochen früher reif als unsere Freilandhimbeeren. Und die Früchte sind deutlich größer“, sagt Klaus Albersmeier. Im zweiten Jahr baut das Gut Stockseehof Himbeeren im Gewächshaus mit großem Aufwand an. „Die Pflanzen werden im Herbst in der Baumschule hochgezogen und im Winter eingelagert“, sagt Klaus Albersmeier. Anfang Februar sind die Pflanzen in den Töpfen auf rund 800 Quadratmetern Fläche aufgestellt worden. „Das besondere Klima in den Gewächshäusern hilft dabei, dass die Ernte früher beginnen kann. Wir sorgen für eine optimale Versorgung mit Nährstoffen und Wasser“, sagt der Gutsverwalter. Sorgsam werden die Früchte vor Schädlingen geschützt, dabei kommen Schlupfwespen zum Einsatz. Für die Bestäubung sorgen Bienen und ein extra eingesetztes Hummelvolk. Den Erntebeginn der Freilandhimbeeren erwartet Klaus Albersmeier für Anfang Juli.

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