Aus dem Geschäftsleben

Herzliche Litauer sorgen für europäisches Gemeinschaftsgefühl

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Eine 38-köpfige Delegation aus Bad Segeberg vertritt die deutschen Farben auf dem EPF in Litauen. Foto: hfr

Radviliskis (em). Viel Herzlichkeit und gute Laune – das European Peoples’ Festival begeistert derzeit in Radviliskis in Litauen. Eine Delegation aus Bad Segeberg ist als deutscher Vertreter dabei.
 „Das EPF ist eine große Familie. Wir erleben hier die europäische Gemeinschaft hautnah“, sagte Manja Röhling. Die 19-jährige Wahlstedterin gehört zur Bad Segeberger Delegation, die Deutschland beim European Peoples’ Festival in Radviliskis vertritt. Die litauischen Gastgeber überzeugen mit viel Gastfreundlichkeit.
York Pawlowski (23) aus Bad Segeberg hat bereits mehrere EPFs mitgemacht. Vor dem Organisationsteam aus Radviliskis zieht er den Hut. „Die Litauer haben sich viele Gedanken bei der Planung und Organisation gemacht. Ich bin rundum zufrieden.“ Matthias Gosch ist ebenfalls von der Herzlichkeit der Ausrichter begeistert. „Die Litauer sind sehr gastfreundlich“, erklärt der Vorsitzende des Fördervereins des EPF. „Wir fühlen uns hier sehr gut aufgehoben.“ Der 26-jährige Bad Segeberger führt das deutsche Team zum dritten Mal als Kapitän an. EPF-Novizin Sabine Walter ist ebenfalls sehr angetan von ihren ersten Erfahrungen auf dem Festival, das Europäer zusammenbringen soll. „Ich finde es hier super“, sagte die Bad Segebergerin. „Wir haben bisher auch sehr viel Glück mit dem Wetter.“ Der sportliche und kulturelle Austausch startete am Sonntag mit der offiziellen Eröffnung beim Gottesdienst und der anschließenden Parade der teilnehmenden Nationen durch den Ort. „Die Parade haben sich sehr viele Leute angeguckt“, sagte Uwe Pawlowski, Ehrenvorsitzender des EPF-Fördervereins. „Die Menschen waren festlich gekleidet und der Ort hat sich sehr herausgeputzt. Hier ist alles sehr hübsch.“ Während der Parade zeigten die Teilnehmer sehr viel Kreativität. Mit Musik, Tanz und Folklore wurden die Litauer auf das Festival eingestimmt.
Im Anschluss an die Parade wurde das Europäische Dorf eröffnet. Am deutschen Stand werden Flensburger Bier und der beliebte Schüttelkorn ausgeschenkt. Außerdem stellen die deutschen die Region rund um Bad Segeberg mit Karl-May-Spielen, dem Noctalis-Fledermauszentrum, dem Bad Segeberger Ferienland und weiteren Besonderheiten der Kreisstadt vor.
Frank Wiebe zieht ein positives Zwischenfazit. „Alles super!“, meint der 57-jährige Bad Segeberger. „Die Gastgeber geben sich sehr viel Mühe.“ Die Unterbringung in Schulen, die Essensausgabe und alle bisherigen Veranstaltungen sind vorbildlich organisiert.
Mittlerweile haben die ersten Wettbewerbe stattgefunden. Basketball und Petanque stellen traditionell den Auftakt der Sportwettkämpfe dar. Außerdem messen sich die Nationen beim Schwimmen, Beachtennis und Fußball. Weitere Wettbewerbe finden bei den jeweiligen Kulturauftritten, dem Straßentheater, Fotowettbewerb, Malen und Kochen statt. Das EPF dauert noch bis Sonnabend an.

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