Aus dem Geschäftsleben

Goldmedaillen-Gewinnerin serviert in den Holsteiner Stuben

von Katja Lassen

Zur Belohnung für die Goldmedaille bei den Landesjugendmeisterschaften von Schleswig-Holstein wird die Restaurantfachfrau in Ausbildung in den Holsteiner Stuben in Högersdorf von ihrem Chef Hartmut Ramhold bekocht. Er lädt seinen Schützling und dessen Fre

Damp/Högersdorf (kf). Wer es sich im Restaurant Holsteiner Stuben (Dorfstraße 19) in Högersdorf schmecken lässt, der wird im Service ab sofort von einer Goldmedaillen-Gewinnerin bedient.
Mit dieser Auszeichnung kam die Auszubildende Saskia Cymbala von den Landesjugendmeisterschaften in Schleswig-Holstein aus Damp zurück. Die 26-Jährige, die sich bei Hartmut Ramhold im zweiten Lehrjahr zur Restaurantfachfrau befindet, setzte sich dank sehr guter Leistungen  bereits im Vorentscheid gegen Bewerber aus Lübeck, Kiel, Sylt und Neustadt durch. Aus den unterschiedlichen Berufssparten Köche, Restaurantfachleute, Hotelfachleute und Sys­temgastronomie wurden die jeweils neun und einmal sieben Besten ermittelt.
Zwei Tage lang galt es für die 34 Teilnehmer sich in Damp in Theorie und Fachpraxis zu messen und sich unter anderem in Mathe, beim Konzept und der Warenkennung von seiner besten Seite zu präsentieren. So musste Saskia Cymbala eine Ananas tranchieren und einen Martini Rosso mischen. Am Abend galt es für die angehenden Restaurantfachleute zusammen mit Köchen und Hotelfachleuten in ausgelosten Teams die Jury im perfekten Zusammenspiel zu überzeugen und sich bei Vorspeise, Suppe, Hauptgang und Dessert die enorme Nervosität nicht anmerken zu lassen. „Um gut zu sein, benötigt man ein unglaubliches Fachwissen“, so die Goldmedaillen-Gewinnerin, die zuvor gerade erst ihre Zwischenprüfung absolviert hatte. „Aber wenn man Spaß an seinem Beruf hat, dann fällt das leicht“, sagt Saskia Cymbala, die im Restaurantfach über vorheriges Jobben in der Gastronomie jetzt ihren Traumberuf gefunden hat.
Auch ihr Ausbilder Hartmut Ramhold ist sehr stolz auf die Leistung seiner Auszubildenden und bekocht sie und ihren Freund zum Dank mit einem ganz besonderen Candle-Light-Dinner.
„Eigentlich würde es für mich im Oktober beim Bundesjugendwettbewerb in Berlin weiter gehen, doch leider darf man dort nur bis zum Alter von 24 Jahren starten“, bedauert die 26-Jährige. Hochmotiviert geht es für die Bad Segebergerin dennoch weiter. Sie möchte später in hoher Gastronomie arbeiten, weitere Erfahrungen auch im Ausland sammeln und träumt von der Meisterprüfung und später sogar von einem eigenen Restaurant.

Diesen Beitrag teilen:

Zurück