Aus dem Geschäftsleben

Freibad soll ein neues Gesicht erhalten

von Heike Hiltrop

So sehen die Pläne für das Freibad Wahlstedt aus. Zeichnung: Stadtwerke Wahlstedt

Wahlstedt (hh). Das Freibad in Wahlstedt soll ein neues Gesicht bekommen: Das seit neun Jahren stillgelegte 50-Meter-Becken im Aqua Fun könnte dabei in einen Schwimmer- und einen flachen Nichtschwimmerbereich eingeteilt werden. In den führt zum perfekten Badespaß eine Rutsche. Im östlichen Teil wird das Becken um eine Lagune ergänzt. Das Planschbecken wird näher an diesen Bereich verlegt und bekommt passender Weise eine ovale Form. Aus dem derzeit einzig genutzten, dem Nichtschwimmerbecken, soll schließlich ein Filter-Teich werden. Darin wird das Wasser auf natürliche Art mit einem speziellen Verfahren gereinigt, das Chlor überflüssig macht. Vorbild ist das Naturerlebnisbad Deuz in Nordrhein-Westfalen.
Nun liegt der Ball erneut bei der Politik, die muss entscheiden, ob das Projekt realisiert wird oder nicht. Immerhin sind Investitionen von rund einer Million Euro für das Vorhaben nötig. Das Finanzierungskonzept haben die Stadtwerke gleich mitgeliefert: Aktuell beziffern sie die Freibadkosten auf 64.500 Euro jährlich. Der Umbau würde, so Roth, eine jährliche Mehrbelastung von 25.000 Euro bedeuten. Höchstbelastung. Denn mögliche Fördermittel sind noch gar nicht ausgelotet und müssten bei Zusage einbezogen werden.
Bis dahin begnügen sich Wahlstedts Wasserratten im Freien mit dem Nichtschwimmerbecken plus Rutsche und dem Springerbecken. Die Besucherzahlen können sich sehen lassen. Alleine im Mai waren es bummelig 3.500. Der heiße Sommer, so hoffen die Stadtwerke, könnten ihnen in dieser Saison sogar fünfstellige Gästezahlen bescheren.

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