Aus dem Geschäftsleben

Durch grünes Band der Hoffnung mit Kinderhospizarbeit verbunden

von Katja Lassen

Am Tag der Kinderhospizarbeit (10. Februar) fuhren alle Bad Segeberger Taxi-Unternehmen mit grünen Bändern an ihren Fahrzeugen, um auf den Aktionstag aufmerksam zu machen. Cindy Seiffert von Taxi Seiffert zeigt mit ihren Fahrerinnen Tina Burmeis­ter und M

Bad Segeberg (kf). Tod und Sterben sind ohnehin schon Tabuthemen. Wenn dann noch Kinder betroffen sind, wird das Thema gern verdrängt. Dabei benötigen die lebensverkürzend erkrankten Kinder und deren Familien gerade in dieser schweren Zeit Unterstützung und Hilfe.
Diese wird von ambulanten und stationären Kinderhospizvereinen geleistet, zu denen auch der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst „Die Muschel“ gehört. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter begleiten die Familien ab der Diagnose im Leben, im Sterben und über den Tod hinaus.
Der Tag der Kinderhospizarbeit am vergangenen Freitag sollte bundesweit auf diese wichtige Arbeit aufmerksam machen. Mit einem grünen Band, als Symbol für den Tag der Kinderhospizarbeit, soll die Hoffnung ausgedrückt werden, dass sich immer mehr Menschen mit den erkrankten Kindern und deren Familien verbünden. Mit dem Aktionstag wird dazu aufgerufen, das Band an möglichst vielen Stellen in Erscheinung treten zu lassen, um sich mit Betroffenen solidarisch zu zeigen.
In Bad Segeberg war der Kinder- und Jugendhospizdienst „Die Muschel“ zu diesem Zweck an die vier Bad Segeberger Taxi-Unternehmen herangetreten. Sie wurden gebeten, die grünen Bänder an ihren Fahrzeugen zu befes­tigen und so auf den Aktionstag aufmerksam zu machen.
Mit dabei waren Taxi Seiffert, Taxi 3x89, Taxi Dörre und Taxi Bubert. Die Anteilnahme bei den Fahrgästen war groß. Viele fragten nach den grünen Bändern und ließen sich von den Taxifahrern aufklären, die auch Infobroschüren zur Kinderhospizarbeit verteilten.
Am Ende waren sich alle einig: Dieser wichtigen und wertvollen Arbeit muss Respekt gezollt werden, das Mitgefühl galt den betroffenen Familien und einige Fahrgäste nahmen sich fest vor, die Kinderhospizarbeit finanziell zu unterstützen.

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