Aus dem Geschäftsleben
PNT startet mit der Kranken- und Altenpflege in Bad Segeberg

Die Patienten stehen beim Pflegenotfallteam im Mittelpunkt

Die Kauffrau im Gesundheitswesen, Petra Bastian, und PNT-Chef, Andreas Schäfer bieten in Kürze auch im Raum Bad Segeberg ambulante Kranken- und Altenpflege an. Foto: ohe

Bad Segeberg (ohe). Kranke und hilfsbedürftige Menschen lächeln zu sehen, das ist das, was Andreas Schäfer an seinem Beruf mag. Deshalb erlernte er den Beruf des Krankenpflegers und gründete vor neun Jahren seinen ersten ambulanten Pflegedienst in Bargfeld-Stegen. Heute beschäftigt Schäfer über 250 Mitarbeiter in neun Unternehmen. Am Sonntag, 1.Oktober,  kommt ein weiterer Aufgabenbereich hinzu. Dann bietet sein Hauptunternehmen, das Pflegenotfallteam (PNT) in Bad Segeberg (Jaguarring 2) auch in der Region Bad Segeberg einen ambulanten Kranken- und Altenpflegedienst an. Anmeldungen nimmt PNT ab Freitag, 1. September entgegen.
„Ich habe Bock auf ambulante Pflege.“ Mit diesen Worten wandte sich Nicole Reinfried an ihren Chef Andreas Schäfer, der mit  allen Mitarbeitern einen lockeren Umgang pflegt. Ein Jahr lang hat er von da an geplant und organisiert. Jetzt geht PNT mit einem ambulanten Tourenpflegedienst an den Start. Die Mitarbeiter sind überall dort für die Patienten da, wo eine helfende Hand benötigt wird. Sie helfen beim Waschen, An- und Auskleiden, Herrichten der Mahlzeiten und helfen im Haushalt. Zudem unterstützen sie in Absprache mit dem Arzt bei medizinischen Maßnahmen wie Blutzucker messen, Insulin spritzen, Blutdruck messen oder dem Anlegen von Verbänden.
Die Mitarbeiter von PNT bieten zudem Beratungsgespräche an, nehmen sich Zeit für einen Spaziergang oder den Klönschnack oder vermitteln Hilfsdienstleistungen und begleiten Kranke und Senioren zu Behörden oder Ärzten.
Andreas Schäfer sieht sich als „Problemlöser“. Er springt ein, wo Not am Mann ist oder übernimmt Sonderleistungen. So verbringt er jetzt mit einem langjährigen Patienten des PNT Intensiv- und Beatmungspflegedienstes eine Woche in Amsterdam.24 Stunden rund um die Uhr ist Schäfer dann für den Patienten da, um die Beatmung jederzeit sicherzustellen. Auch in Rom und am Gardasee war Schäfer schon mit Patienten. „Das sind Sachen, die mir Spaß machen“, sagt Schäfer.
Auch für die Probleme und Sorgen seiner Mitarbeiter hat  Schäfer immer ein offenes Ohr. Meist hat der Chef auch dafür eine schnelle Lösung, vermittelt eine neue Wohnung oder versucht sich in der Paarberatung.
Das Pflegeteam
braucht Verstärkung
Am  Freitag, 22. September, lädt er das gesamte Team zum Sommerfest in das Restaurant „Immenhof“ in Schackendorf ein. Wer bis dahin noch zum Team dazustoßen möchte, sollte sich jetzt bei Bereichsleiterin  Nicole Reinfried unter der Rufnummer 04551/89371-0 melden. „Für unseren ambulanten Pflegedienst suchen wir noch examinierte und nicht examinierte Pflegekräfte sowie Hauswirtschafterinnen“, sagt Andreas Schäfer.  
Unter der selben Rufnummer berät Pflegedienstleiterin Magdalena Cerafizki zu den Leistungen der ambulanten Pflege. Nähere Informationen gibt auch die Website www.pflegenotfallteam.de

Mit dem Rollstuhltaxi zu Rock im Pott

Bis zu vier Elektrorollstühle gleichzeitig können in diesem Fahrzeug transportiert werden. Foto: pks

Die Toten Hosen und Kraftklub live beim Festival „Rock im Pott“ erleben, das wünschten sich zwei Rollstuhlfahrer aus Kiel. „Du musst einen Behindertentransporter kaufen“, forderten die Patienten des Pflegenotfallteams Andreas Schäfer auf. Der kaufte in Nahe gleich ein ganzes Taxiunternehmen. Neben sechs normalen Taxis gehört dazu auch ein Rollstuhltaxi. Mit dem fuhren die beiden Kieler Rock-Fans am vergangenen Wochenende nach Gelsenkirchen zum Konzert in der Veltins-Arena.
Taxiunternehmer, Gastronom und  Pflegedienstchef - Andreas Schäfer ist alles in einem. Für ihn ist das kein Widerspruch, sondern eine gute Ergänzung. Mit seinem Taxiunternehmen löst er viele Transportprobleme der Patienten selbst. Den Mittagstisch aus seinem Bistro „Moin Moin“ im Levo-Park liefert er gern auch an Kunden des Pflegedienstes aus. „Die Abwechslung ist bei vielen willkommen“, sagt Schäfer.

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