Aus dem Geschäftsleben

Büchsenmacher informierte Wahlstedter Handwerkerkollegen

Büchsenmachermeister Harry Bälder (re.) nimmt nicht nur Reparaturarbeiten an Jagd- und Sportwaffen auf der Basis von Kosmetik vor, sondern fertigt selbst auch neue Schusswaffen.

Rickling (em). Für Wahlstedts Ortshandwerksmeister Klaus Harm und für seinen Stellvertreter Eckhard Hoppe ist es unverzichtbar für die allgemeine Entwicklung einzutreten.  Deshalb besteht in der Vorstandsriege die Verpflichtung, vor allem die Aufgaben und Probleme, die sich aus den wirtschaftlichen Notwendigkeiten ergeben, frühzeitig zu erkennen und für das Handwerk Lösungen zu suchen sowie Info-Veranstaltungen für den Berufsstand durchzuführen.
Deswegen fand beim Büchsenmachermeister Harry Bälder in Rickling ein Informationstreffen in ungezwungener Atmosphäre statt. Bälder ist als Meis­terbetrieb ein anerkannter Spezialist, wenn es um die Handfeuerware geht. Dazu zählen die tragbaren Schuss­waffen wie Pistolen, Revolver, Gewehre und Flinten.  
Als Waffenexperte betreibt er neben seiner Reparaturwerkstatt auch ein Ladengeschäft, in dem man nicht nur Jagd- und Sportwaffen, sondern auch Munition und Zubehör kaufen kann.
Um das Weid- und Waidwerk betreiben zu können, werden nach den Ausführungen von Harry Bälder Jagdwaffen benutzt, nämlich Flinten und Jagdgewehre mit glattem Lauf für Schrot. Er ging auch umfangreich auf das Waffenrecht mit den Rechtsvorschriften zur Regelung des Vertriebs, Besitzes, Tragens und Gebrauchs von Waffen ein. Nach dem Waffengesetz bedarf der Hersteller von Schuss­waffen und Munition einer behördlichen Erlaubnis.
Klaus Harm ging anlässlich der Besichtigung auf die sich ändernden Rahmenbedingungen ein. „Wir stellen Betriebe vor, die erfolgreich tätig sind und erkunden, wie neue Absatzmärkte zum Wohle des Betriebes möglich sind. Das Handwerk ist überwiegend auf lokalen oder regionalen Absatzmärkten tätig“, betonte er.    
Zum Schluss bedankte sich Harm beim Büchsenmachermeis­ter Harry Bälder für die Besichtigungsmöglichkeit sowie für die umfangreichen Erläuterungen und überreichte als Dank und Anerkennung für die nette Aufnahme einen Präsentkorb. 

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